Das Unkontrollierbare
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Das Unkontrollierbare
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
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…  Also antwortete ich ohne zu zögern: ?Wir haben nachts ´ne Schnitzeljagd gemacht und da bin ich ´n paar mal hingefallen.? Ich drückte mich an meiner Mutter vorbei und ging duschen. Ob sie die Ausrede geglaubt hatte, konnte ich nicht sagen, da ich mich nicht umdrehte um sie anzusehen, zumindest sagte sie nichts dagegen und stellte auch keine Fragen. Als nächstes legte ich mich ins Bett und schlief bis zum Nachmittag.
Als ich aufwachte, war ich entsetzt. Es war viel später geworden als erwartet. Ich zog mich schnell an und stylte mich. Die letzten Vorbereitungen mussten getroffen werden und der Ruf nach Rache wurde immer lauter. Ich ging in die nächst beste Apotheke und wollte ein starkes Schlafmittel haben, aber dieses wollten sie mir nicht verkaufen, da man dafür ein Rezept brauchte. Ich lief durch die gesamte Stadt, doch erfolglos. Selbst schwächere Schlafmittel bekam man nicht einfach so und das, obwohl ich mir die besten Ausreden hatte einfallen lassen. Das war ein harter Schlag für mich, da mein ganzer Plan zu scheitern schien. Nichts würde mehr klappen. Ich ging dann aber trotzdem in den Supermarkt und kaufte eine teuere Flasche Champagner.
Irgendwie müsste ich doch an ein Schlafmittel kommen müssen und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen...

Kapitel 14


?Aber sagt deiner Mama bitte, dass sie nicht zuviel davon nehmen darf, ansonsten fällt sie nach ein paar Minuten schon um wie ein Stein und gesund ist das auch nicht.? Ich bedankte mich herzlich bei unserer älteren Nachbarin und versprach ihr meiner Mutter alles auszurichten. Grinsend lief ich die Straße entlang. So schnell kam man also doch an starke Schlafmittel, man musste nur einer älteren Dame glaubhaft erklären, dass seine Mutter schwere Schlafstörungen habe und einen deshalb immer nur noch anmeckere. Schon hatte man das Mitleid auf seiner Seite und bekam das Schlafmittel förmlich aufgedrängt. So gerissen war ich früher auch nicht gewesen und ich wunderte mich selber, was so ein bisschen Zorn aus einem Menschen machen konnte.
Die Therapeutin hatte wohl ihren Beruf verfehlt, weil diese nicht einmal meine Veränderungen bemerkte. So war selbst meiner Mutter aufgefallen, dass ich nicht mehr meine schicken Schlaghosen trug, sondern ausgefranste, verwaschene Jeanshosen. Auch gab es jetzt T-Shirts statt Blusen. Mir gefiel das neuerdings einfach besser. Es flößte zumindest mehr Respekt ein und das war mir mittlerweile das wichtigste. …
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