Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Ja, genau das liebten die Menschen in diesem Casino! So etwas gab es nirgendwo sonst auf der Welt zu sehen. Deshalb kamen sie ins Emirat.
Benjamin sammelte die Jetons des Verlierers ein, und der musikalische Mitarbeiter brachte den ungewöhnlich hohen Gewinn des Casinos ausgelassen zum Wechselschalter. Mit ruhiger Stimme rief Ben zum nächsten Spiel auf.


Kapitel XIV


   Die Einladung erfolgte ziemlich kurzfristig. Erst beim Frühstück erhielt Ben die Nachricht, er solle am heutigen Abend Cheikh Rahmans Gast sein. Aber Benjamin hatte Dienst und stand abends an seinem Lieblingstisch im prächtigen Wüstencasino. Er arbeitete viel, erfolgreich, und die Arbeit machte ihm derart Freude, daß er auf viele seiner freien Tage verzichtete. Der Scheich sah es mit Wohlwollen und ließ ihn gewähren. Am heutigen Abend jedoch sollte er die Kugel aus der Hand legen und an der kleinen Feier in den Räumlichkeiten des Scheichs teilnehmen. Ben sagte sein Kommen für 23 Uhr zu.
   Auf Saddes Geheiß hin brachte man ihn nach Dienstschluß zum Palast seines Gastgebers. Empfangen wurde Benjamin dort von dezenter orientalischer Musik, ins Leben gerufen von einfachen Saiteninstrumenten, einigen Holzflöten und Trommeln. Aufgrund der farbenprächtigen Innenausstattung des Prachtbaues wurde der westliche Besucher augenblicklich verzaubert und zurückversetzt in eine mittelalterliche arabische Märchenwelt.
   Man feierte heute den glücklichen Umstand, daß Benjamin seit etwas mehr als einem halben Jahr im Casino so erfolgreich tätig war. Kaum hatte er an der Tafel auf weichen Plüschkissen Platz genommen, die erlesenen Speisen und Getränke genießend, da erfuhr er, wie erfolgreich er gearbeitet hatte. Dank seiner begnadeten Hand war die Ausschüttung des Casinos von einer Milliarde Dollar - im davor liegenden Halbjahr - in den ersten sechs Monaten seiner Tätigkeit auf lediglich 300 Millionen geschrumpft. Dennoch war die Spielfreude der Besucher nach wie vor ungebrochen, die Zahl der Gäste stieg beständig und mit ihnen die Einnahmen. Das Limit an Bens Tisch lag, wenn er die Kugel warf, mittlerweile aus verständlichen Gründen bei unglaublichen 200 000 Dollar; gegebenenfalls auch darüber.
Die Finanzen wurden monatlich abgerechnet, Bens Einkünfte direkt nach London überwiesen, von dort erhielt er regelmäßig die Belege zugesandt. Darum hatte er von Anbeginn gebeten, jedoch gewisse Unregelmäßigkeiten festgestellt, und es Sadde mitgeteilt. Aber der lachte nur wissend und tröstete Ben damit, daß er diese Unregelmäßigkeiten bald selbst mit dem Scheich bereden könnte. …
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