Trojanische Gepflogenheiten
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Trojanische Gepflogenheiten
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…  Was meinen Sie, wenn Sie den Fall gelöst haben, könnten wir mal gemütlich einen Kaffee trinken gehen?“
„Klingt gut!“, entgegnete ich. „Ich werde es Ihnen sagen, wenn es so weit ist!“
Dann setzten wir beide unseren Weg fort. Ein ganz passabler Kerl, wie ich fand.
Ich zog mich in mein Quartier zurück und schlug meinen MA (Mobile-Assistent) auf, um noch etwas im Netz zu recherchieren. Da ich sechs Monate zuvor selbst beinahe in einem Julius Alamout-Stück mitgewirkt hätte, wollte ich mich ein wenig über diese Werke erkundigen. Viel konnte ich nicht finden, aber es war mir genug. Julius Alamout - exzentrischer Poet oder dreister Plagiator?, das klang schon mal ganz interessant. O´Brian´s Bar hatte das Stück geheißen, für das ich damals vorgesprochen hatte. Ich wollte mich über dessen wahren Inhalt informieren, da doch eine der Schauspielerinnen angedeutet hatte, Terry hätte diese Stücke sehr frei interpretiert. Leider fand ich darüber nichts, aber ich erfuhr, dass Julius Alamout nur ein Künstlername war. Sein richtiger Name war Allan Tackleford. Tja, und dieser Name kam mir bekannt vor. Den hatte ich erst kürzlich irgendwo gelesen. Und dann fiel mir auch ein, wo: Ein Allan Tackleford hatte vor ein paar Monaten mit der Agentur Bellisare prozessiert. Das weckte doch sehr mein Interesse! Ich ging also noch mal die Unterlagen auf dem Notepad durch, und bald fand ich, wonach ich gesucht hatte: Allan Tackleford hatte die Agentur verklagt. Er wollte ihr verbieten, weiterhin seine Stücke auf Troja 2 oder auch anderswo aufzuführen. Aus den Aufzeichnungen ging hervor, dass ihm die Art und Weise, WIE sie gespielt wurden, ganz und gar nicht gefiel. Bis vor die oberste gerichtliche Instanz war er gegangen - und hatte den Prozess verloren. Ich wollte mir die Einzelheiten dieses Prozesses eingehender vornehmen, und in einer Unterdatei fand ich dann auch Fotos von den Zeichnungen des Gerichtszeichners dieser Verhandlung. Tja, und jener Typ, der Tackleford gewesen sein musste, kam mir seltsamerweise bekannt vor. Ich fand ihn schließlich unter den Fotos wieder, die der Sicherheitsdienst uns bereitgestellt hatte. Er war einer derjenigen, die als direkte Anwohner des Tatorts vernommen worden waren - allerdings wurde er in diesen Unterlagen Albert Ruckert genannt. Äußerst merkwürdig und vielleicht eine 'heiße Spur' wie manche das nennen würden.
Am nächsten Morgen unterrichtete ich sogleich Dunn und Vanessa von meinen Erkenntnissen: „Das hier auf diesem Bild ist Allan Tackleford alias Julius Alamout, der Autor, dessen Stücke Terry Michaels mit Vorliebe expressioniert hat. …
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