Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Ben stellte sich in den Schatten der hohen Gartenhecke, die die Garagenzufahrt verdeckte. Das Haus war unbeleuchtet, Ben an seinem Platz kaum zu sehen. Die Minuten verstrichen zäh, und mehr als einmal hegte er die Befürchtung, er könne sein Vorhaben heute nicht durchführen. Häufig waren Fahrzeuge vorübergefahren, die roten Rücklichter ließen sein Gesicht ein ums andere Mal erglühen, hinterher kehrte stets Ruhe ein. Bis der erwartete Wagen vorfuhr.
Das kultivierte Fahrgeräusch eines Achtzylinders näherte sich, wurde lauter, langsam bog der dunkle Bentley in die Garageneinfahrt ein und kam vor dem Tor zum Stehen. Der Fahrer saß alleine in der großen Limousine, Ben trat aus dem Schatten hervor, öffnete die hintere Wagentür und setzte sich auf den Rücksitz. Eine Wolke nicht unangenehm duftenden After-shaves hatte vom gesamten Fahrgastraum Besitz ergriffen. Noch bevor der Mann reagieren konnte, drückte Ben ihm ein kaltes metallenes Einwegfeuerzeug an den Hals, der Mann erschrak und rührte sich nicht.
„Doktor Jonathan Hargreaves?“ fragte Ben mit leiser Stimme.
„Wieso? Ja. Ich ... ich bin Jonathan Hargreaves. Was ... was wollen Sie?“ kam es unsicher zurück.
„Ich suche einen …  Zahnarzt!“
Eine gewisse Erleichterung war dem Fahrer anzumerken, als er antwortete.
„Ich bin … Zahnarzt.“
Schon preßte Ben dem Mann die chloroformierte Watte vors Gesicht, wartete, bis dessen Körper erschlaffte, stieg aus, öffnete die Fahrertür und schob den Mann nach links auf den Beifahrersitz, er war nicht sehr schwer. Daraufhin setzte sich Benjamin selbst hinters Lenkrad und fuhr zurück zu seinem Sportwagen. Auf dem dunklen Parkplatz schaffte er den Bewußtlosen zunächst in dessen eigenen Kofferraum, holte ein paar Utensilien aus seinem Wagen, legte sie auf die Rückbank und setzte sich erneut hinter das Steuer des Bentley. Augenblicklich gab er Gas. Das Ziel hieß Burting.

   Die Nacht hier in den Hills war unangenehm kalt, tausendfach funkelten die Sterne herab, der schmale Mond hatte seinen grauen Schleier über der Landschaft ausgebreitet, das düstere Szenario wirkte wie die Kulisse eines Gruselfilms. Hoch oben auf dem Viadukt stoppte ein dunkler Wagen, dessen Fahrer die Beleuchtung ausgeschaltet hatte. Es wurde etwas ausgeladen, anschließend wurde das Fahrzeug von der Brücke gefahren und am Wegrand geparkt. Der Fahrer stieg aus und ging rasch die Strecke zurück.
   Als Dr. Jonathan Hargreaves erste Lebenszeichen von sich gab, war alles bestens vorbereitet. …
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