Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Ben hob einen Kieselstein auf, der vor der Mauer lag, und ließ ihn über die Brüstung fallen. Er fiel, und fiel ... Der Blick in die Tiefe war furchteinflößend für jeden, der sich mit dem Gedanken vertraut machen mußte, dort hinunter zu stürzen.
Benjamin ging weiter, er besah sich die nähere Umgebung, suchte nach einer Parkmöglichkeit. Die Stelle war für sein Vorhaben ideal. Hier herrschte praktisch kein Verkehr, niemand würde ihm in die Quere kommen bei dem, was er beabsichtigte, und auch die Laternen, die im Abstand von zwanzig Metern plaziert waren, störten nicht im geringsten. Ben war rundum zufrieden.
Ohne Hast kletterte er wieder zu Tale, warf einen letzten prüfenden Blick nach oben und bestieg seinen Wagen. Als er losfuhr, erschien ihm der Viadukt im Rückspiegel wie eine Kralle, die versuchte, die beiden gegenüberliegenden Hänge mit Gewalt zusammenzuziehen; schon nach der nächsten Kurve war er seinen Blicken entschwunden.

   Benjamins Vorbereitungen für einen längeren Auslandsaufenthalt waren abgeschlossen, wenige Tage verblieben ihm noch, und er würde England für einige Zeit den Rücken kehren. Am heutigen Tag fand so etwas wie ein Abschiedsfest statt, das Patricia für ihn gab. Sie hatte niemanden sonst geladen, wollte den letzten gemeinsamen Abend mit Ben verbringen. Patricia schien die vorgesehene Trennung schwerer zu nehmen als Ben erwartet hatte.
Sie würden sich ja bald wiedersehen, im Urlaub; außerdem lag das Emirat nicht aus der Welt. Sadde erwähnte eine Flugzeit von weniger als sechs Stunden, es war näher als New York. Bei seinem zu erwartenden Einkommen konnte sich Ben ohnehin eine Dauerkarte für Vielflieger leisten, wenn es so etwas überhaupt gab. Auch darüber wollten sie heute abend reden.
   Benjamin spürte eine gefühlsmäßige Leere auf sich zukommen, obwohl die neue Aufgabe unglaublich spannend war. Er würde viel Neues erleben, eine fremde Sprache sprechen, andere Menschen kennenlernen, orientalische Gebräuche. Mit Sicherheit mußte er Abstriche machen, was das gewohnte Leben in Europa betraf. Mit dem Alkohol hatte er noch nie Probleme, und was das Schweinefleisch anbelangte, so konnte er auch darauf gut verzichten.
   Als Ben vor Patricias Anwesen eintraf, ging das Tor auf, gerade fuhr ein dunkler Wagen heraus. Dessen Fahrer hielt an und stieg aus, um einen prüfenden Blick auf den linken Vorderreifen zu werfen. Er war untersetzt, hatte fettige rötliche Haare und ein schwammiges Gesicht. …
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