Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Ein abenteuerlicher Gedanke. Plötzlich verspürte er einen Schlag gegen seinen Ellenbogen, wurde herumgewirbelt und in den Spalt zurückgeschleudert, kurz darauf umgab eine kleine rote Wolke seinen Arm. Der Hai hatte ihn mit seiner linken Flosse getroffen, nur gestreift, aber Bens Arm blutete. Die rauhe, mit unzähligen kleinen Zähnen besetzte Haut des Meeresjägers war in ihrer Wirkung durchaus mit der von grobem Schmirgelpapier zu vergleichen. Ein kleiner Stoß genügte, und die dünne, vom Meerwasser ohnehin aufgeweichte Haut eines Menschen hing in Fetzten herab. Mußte sich der Fisch zuvor ausschließlich auf seine optischen und sensorischen Sinne verlassen, kam jetzt noch der tückische Blutgeruch hinzu, der diese Tiere mitunter in einen wahren Freßrausch versetzen konnte. Die Lage wurde kritisch.
In ihrem Korallengefängnis waren die beiden Taucher einigermaßen sicher vor den Attacken des Hais, aber ihre Atemluft neigte sich dem Ende zu. Ben hatte noch für zwei Minuten Luft, Patricia für fünf; sie mußten so schnell wie möglich zur Oberfläche, wollten sie nicht Gefahr laufen, hier unten jämmerlich zu ersticken. Aber einen noch weit gefährlicheren Faktor galt es zu beachten: Wo sich ein Hai aufhielt, konnten sich in Kürze weitere einfinden, und wenn sie erst einmal umringt waren von den Bestien, hatten sie nicht die Spur einer Chance mehr. Aufmerksam suchten die beiden die Umgebung ab; noch war der Tigerhai alleine…
Ben handelte besonnen. Da er die Blutung unter Wasser ohnehin nicht stoppen konnte, galt es, schleunigst aufzutauchen, noch bevor andere Haie vom Geschmack des Blutes angelockt wurden. Ein zweiter Versuch, jenen Ast abzubrechen, gelang, und wie eine Gabel hielt er ihn nun von sich gestreckt, jederzeit bereit, dem Hai die spitzen Enden in eines seiner gräßlichen Augen zu stoßen. Er gab Patricia ein Zeichen, dicht bei ihm zu bleiben, die aber weigerte sich, wollte ihr sicheres Versteck um keinen Preis verlassen. Mit aufmunternden Gesten, und erst nachdem er ihr seinen blutenden Arm gezeigt hatte, ließ sie sich dazu bewegen, behutsam mit ihm zur Oberfläche hinauf zu schwimmen. Sie hatten noch keine fünf Meter zurückgelegt, als der Tigerhai angriff.
Mit unglaublicher Geschwindigkeit raste er auf die beiden Taucher zu, öffnete sein zähnestarrendes Maul, legte sich auf die Seite, drehte im letzten Moment ab und schoß rechts an ihnen vorbei. Es schien, als wollte er zuvor nochmals eingehend prüfen, was da demnächst in seinem Rachen verschwinden sollte. …
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