Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
   Nach einer guten halben Stunde erreichten sie das schillernde Riff, das an manchen Stellen beinahe aus dem Wasser ragte und an anderen Orten wiederum hinabsank bis in unerreichbare schwarze Tiefen. Das Boot wurde langsamer, Hugh, der Skipper, suchte den geeigneten Platz, stoppte die Maschine und warf den Anker. An Bord war alles vorbereitet, die Preßluftflaschen gefüllt, Ben und Patricia legten ihre Ausrüstung an, machten einen kurzen Atemtest und stürzten sich in die blaugrünen Fluten.
Unmittelbar nach ihrem Eintauchen kehrte Ruhe ein. Eine Ruhe, die man so nur im Meer erlebte, wo alle Geräusche der Oberfläche ferngehalten wurden, wo nichts die Erholsamkeit unter Wasser störte. Vor ihren Augen tat sich eine andere Welt auf, eine Welt, die all jenen verborgen blieb, die den Sprung ins nasse Element scheuten. Trotz der bewegten See spürten die beiden hier unten fast nichts von der Dünung, sie ließen sich hinab sinken bis auf etwa 15 Meter Tiefe, passierten Korallenbänke ungeahnten Ausmaßes, die zahllosen Arten von Fischen Unterschlupf gewährten.
Das Wellenspiel der Oberfläche zeichnete sich flimmernd am vulkanischen Meeresgrund ab, der hier nicht tiefer als 25 Meter war. Und nicht nur am Grund, auch an den Korallen selbst, an den Pflanzen, den Tieren, sogar auf den Körpern der beiden Schwimmer waren die Lichtbrechungen zu erkennen. Dicht schwammen sie am Riff vorüber, und eine große, gelb blau gemusterte Garnele mit beinahe meterlangen Fühlern lugte neugierig aus ihrer Höhle hervor, die sie in Besitz genommen hatte, zog sich aber sofort wieder ängstlich zurück, als die beiden vorüberschwammen. Seite an Seite passierten sie Schwärme von Drückerfischen, ein warziger Kugelfisch blähte sich erschrocken auf, mit heftigen Bewegungen seiner kurzen Seitenflossen das Weite suchend.
   Ein Blick auf die Taucheruhr zeigte Ben, daß noch mehr als 25 Minuten reine Tauchzeit verblieben; wenn sie nicht viel tiefer gingen, benötigten sie auch keine langen Auftauchphasen. Patricia packte Ben sachte am Arm und deutete nach oben, wo eine gesteifte Wasserschlange gerade vom Luftschöpfen herunter schwebte, sofort schwamm Ben auf sie zu, packte sie mit seinen bloßen Händen am Schwanz und spielte mit dem hochgiftigen Reptil. Dieses Unterfangen war tollkühn, denn ein Biß dieses Tieres bedeutete den sicheren Tod. Benjamin, der seine Angst und damit auch teilweise das exakte Einschätzen von gefährlichen Situationen verloren hatte, zeigte sich unbeeindruckt von der Giftschlange. …
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