Rien ne va plus
Seite 164 von 262

Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Leserwertung
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
62 % gelesen
A     A     A
…  Der sah zuerst das Bild, auf dem ein Mann kopfüber unter einer Brücke zu schweben schien, im Anschluß las er den Bericht dazu, und Genugtuung spiegelte sich in seinen Zügen.
Der Artikel berichtete über einen ungewöhnlichen Vorfall an einem Viadukt bei Burting: Im Morgengrauen des vorvergangenen Tages fanden Spaziergänger den Zahnarzt Jonathan H. nahe Burting unter einem Viadukt an zwei Seilen hängend. Der Mann war etwas unterkühlt, ansonsten unverletzt. Die Helfer hatten allergrößte Mühe, zu ihm hinauf zu gelangen; erschwert wurde das Unterfangen durch das unebene Gelände eines Flußlaufes. Nach seiner Rettung durch den Katastrophenschutz über die Umstände befragt, die ihn dorthin gebracht hatten, schwieg der Mann beharrlich, wollte keinerlei Auskünfte geben, wie er in diese mißliche Lage gekommen sei. Er wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht.
Etwas süffisant meinte der Schreiber des Artikels, daß Mr. H. für einen Bungee-Sprung wohl das falsche Seil ausgewählt hätte und ganz sicherlich den falschen Zeitpunkt.
Über Richter Hawkins stand nichts in dem Blatt, dafür war es in jener Nacht schon zu spät gewesen. Ben gab Sadde lächelnd die Zeitung zurück und erzählte ihm die ganze Geschichte mit Hargreaves. Daß der Mann sich ebenso gewunden hatte, wie seine zahllosen Opfer zuvor, und alle Namen preisgegeben, vor allen Dingen den des Chefs.
Auch die Geschichte mit Richter Hawkins enthielt er ihm nicht vor, und ebensowenig seine Affäre mit dessen Tochter. Sadde war nicht überrascht.
„Das alles ist jetzt Vergangenheit“, schloß Ben und lehnte sich zurück.
Die Maschine war nicht einmal zur Hälfte belegt, die Reisenden hatten mehr Platz als genug. Ben entspannte sich und genoß den Flug, das zufriedene Gesicht von Sadde sah er nicht.

***

   Nach etwas mehr als sechsStunden ruhigen Fluges bat eine sympathische Frauenstimme die Passagiere, sich anzuschnallen und das Rauchen einzustellen. Der Jet hatte seinen Sinkflug längst begonnen, wurde langsamer, und ein Blick aus den Kabinenfenstern zeigte Wüste soweit das Auge reichte, gelbe öde Wüste. Das Rütteln der DC-10 wurde stärker, die Landung stand unmittelbar bevor, als sich erste Lichtmasten zeigten, ein asphaltierter Weg, kurz: Anzeichen von Zivilisation.
   Die Passagiere verließen die Maschine und betraten über einen futuristisch konstruierten Rollweg ein vollklimatisiertes Flughafengebäude, wie es Ben in dieser modernen Architektur noch nicht gesehen hatte. …
Diese Seite hat mir gefallen - weiter lesen
...war OK - weiter lesen
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen
  ◄ zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair.
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
3265 Leser seit 1. Jan. 2026 für diesen Abschnitt

Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!
Gedankenaustausch: Hinterlasse dem Autor einen Kommentar.

Bitte Sicherheitskode links abtippen.