Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Alles war blitzblank, der Fußboden aus hellem, mit braunen Adern durchwobenem italienischem Marmor, riesige Fenster ließen das Tageslicht ungehindert einfallen, zusätzlich brannten im Terminal Hunderte von Lichtern, eine Helligkeit verbreitend, wie man sie bestenfalls in einem Operationssaal vorfand. Überall im Gebäude stand Personal bereit, den Wünschen der Gäste sofort nachzukommen. Ben suchte ein passendes Wort für diesen Aufwand und entschied sich für Überfluß. Denn in der Tat waren viele Dinge hier schlichtweg überflüssig. Im Abstand von fünf Metern befanden sich Telefone an den Wänden, alle zehn Meter ein verchromter Trinkwasserspender. Da sich die wenigen Fluggäste auf dem riesigen Terminal verliefen, fragte Ben, wer diesen Überfluß denn nutzen sollte und wurde von Sadde aufgeklärt.
„An den Wochenenden ist hier kein freier Platz mehr zu finden, Mr. Sinclair, weil hier stündlich Hunderte von Besuchern eintreffen, die meisten aus Rußland und Asien, auch aus Europa kommen sie. Sie werden es erleben.“
   Sadde brachte Ben problemlos durch den Zoll, die Beamten verbeugten sich freundlich grüßend, beide wurden wie Diplomaten sofort zum Ausgang hin weitergeleitet, wo bereits eine dunkle Limousine mit schwarzen Scheiben wartete. Der Fahrer trug jene typische orientalische Kopfbedeckung, wie man sie von Beduinen kannte. Benjamin konnte sich, als er im kühlen Innern des Wagens Platz nahm, des Eindrucks nicht erwehren, daß Sadde eine Berühmtheit sein mußte, und er kam sich wie ein ungeheuer wichtiger Staatsgast vor; sogar um sein Gepäck hatten sich andere gekümmert. Sein Begleiter setzte sich neben ihn, der Wagen fuhr los.
   Bald lag das Flughafengelände hinter ihnen, in einiger Entfernung konnte Benjamin die Skyline einer Stadt ausmachen. Wie eine Fata Morgana mutete sie an, die über dem Wüstenboden zu schweben schien. Der Wagen fuhr sehr schnell auf der einzigen asphaltierten Straße weit und breit, und ebenso schnell kam die Stadt näher.
   Die Häuser waren nicht so hoch wie jene in Las Vegas, hier im Emirat baute man mehr in die Breite. Ben sah gigantische Hotelanlagen, wie er sie prächtiger nirgendwo auf der Welt gesehen hatte. Die ganze Stadt war übersät mit Hotels. Dazwischen aber konnte man kleinere morgenländische Bauwerke erkennen, wie aus Tausend und einer Nacht, mit leuchtend weißen Fassaden, farbigen Dächern, gewaltigen Treppen und Toren, es war in der Tat wie im Märchen.
Die Menschen auf den Straßen jedoch - meist westlich angezogene Männer, mehr oder weniger arabisch gekleidete Frauen ohne Schleier - wirkten nicht so märchenhaft, sie reihten sich ein, rundeten das reale, das greifbare Bild dieser modernen Stadt ab. …
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