Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Nach mehreren vergeblichen Versuchen wurde er schließlich fündig.
Zunächst fuhr er an seinem Ziel vorbei, nahm kurz darauf ein wenig Kraft von den gewaltigen Maschinen, steuerte das Boot im weiten Bogen zum linken Ufer, bis der Schlepper in die Gegenrichtung fuhr. Ohne Motorleistung ließ er ihn am Gestade entlang wieder ein Stück flußabwärts treiben; unangenehmer Dieselgeruch schwängerte die kalte Londoner Luft.
   Es war kein Problem, ein Schiff dieser geringen Größe alleine zu steuern, und Ben schaffte es vorzüglich. Während seiner Zeit bei der Marine hatte er eine ganze Reihe von Schiffen gelenkt, zwar meist mit der Unterstützung von Kameraden, aber es war durchaus keine Seltenheit, einen Mann alleine auf der Brücke stehen zu sehen.
Erheblich größere Schwierigkeiten hatte Ben die Aufgabe bereitet, die Maschinen überhaupt zu starten. Das Boot gehörte ihm nicht, er hatte es nur ausgeliehen; dieses Schiff für sein Vorhaben offiziell zu mieten kam aufgrund des außergewöhnlichen Zieles, welches er damit verfolgte, nicht in Frage. Den Ankerplatz hatte er Tage zuvor ausfindig gemacht, an Bord zu gehen war keine große Affäre. Aber für den Anlaßvorgang brauchte Ben eine geschlagene halbe Stunde, daher hatte er nun keine Zeit mehr zu verlieren.
Langsam näherte er sich dem unbeleuchteten Ort, schaltete erneut den Strahler ein und erkannte auf der Steuerbordseite das Haus mit den dicken Holzpfeilern. Sofort löschte er die helle Lampe, für sein Vorhaben genügte unter Umständen sogar das Licht des tiefstehenden Mondes oder eine andere, weniger auffällige Beleuchtung. Das Haus auf den beiden hohen Säulen kam näher und näher, Ben schaltete die Maschinen auf leichte Kraft zurück, was bewirkte, daß der Schlepper im fließenden Gewässer nun beinahe zum Stillstand kam. Benjamin lenkte ihn behutsam dichter ans Ufer, machte das Steuer fest und verließ das Führerhaus.
Alles war vorbereitet, die Seilwinde bereit, spärliches Licht erleuchtete das Deck, in seiner rechten Hand hielt Ben einen vierzackigen Haken, der aussah wie ein kleiner Anker, und der mit einem dünnen Drahtseil verbunden war. Wie in Zeitlupe trieb der Schlepper auf das Haus zu, dessen Holzpfeiler tief im Grund der Themse steckten und dessen Fenster unbeleuchtet waren. Noch! Ben stand am Bug, sah das kleine Boot am Pfeiler dümpeln und entdeckte auch den dunklen Schatten, den das dicke Drahtseil auf dem Boden des Bootes hinterließ. Noch bevor er auf Höhe des Hauses war, warf Ben den Enterhaken. …
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