Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Sekunden später wurde die Beleuchtung in dem hoch aus dem Wasser ragenden Gebäude eingeschaltet und die grellen Lichter bohrten sich in seine an die Dunkelheit gewöhnten Augen. Wie Stacheln saßen sie dort, waren kaum zu vertreiben.
Im Haus wurden Gestalten erkennbar. Erst zwei, dann fünf, schließlich erschienen die restlichen beiden. Erst zum Schluß kam die achte. Ben nahm das Fernglas zur Hand und erkannte deutlich Patricia.
Nun waren sie alle versammelt, bis auf den seligen Mr. Green. Ben hatte nicht das geringste Mitleid mit ihnen. Ihre Taten waren verabscheuungswürdig, geleitet von Gier und Profit, rücksichtslos. Genau so würde Ben heute mit ihnen verfahren. Rücksichtslos!

   Die Gruppe im Haus saß um den eindrucksvollen Mahagonitisch versammelt und beratschlagte ihr weiteres Vorgehen. Die Tatsache, daß ein Mitglied des Syndikats vor kurzem auf mysteriöse Weise verunglückt war, schien nicht alle Anwesenden zu berühren. Hier war sich jeder selbst der Nächste. Wer ausschied, wurde durch einen anderen ersetzt. Das war seit Jahren so üblich, das würde auch in diesem Fall geschehen. Man ging zur Tagesordnung über.
Am Kopfende des Tisches saß Patricia Hawkins, und die Finger ihrer rechten Hand trommelten nervös auf der Tischplatte, auf und ab hüpfte der bemerkenswerte schwarze Ring mit dem Symbol der Gerechtigkeit; eine Farce.
„Wir haben ein Problem, meine Herren“, begann sie barsch ihre Eröffnung. „Ein Problem, dessen Beseitigung unser vorrangiges Ziel sein muß. Es liegt in unser aller Interesse, wenn die Schwierigkeiten, die uns von der Gambling Palace entgegengebracht werden, schnell der Vergangenheit angehören. Ich warte auf Vorschläge!“
Ihr Blick suchte die Gesichter der Anwesenden. Ein Mann in den Fünfzigern, mit dunkler Brille und ebenso dunklen Haaren, hob die Hand.
„Mr. Brown?“
„Die Gambling Palace wird den nächsten Anschlag nicht überleben“, sagte der Mann mit einem Lächeln und deutlichem Kent‘schen Akzent. „Ich selbst werde hinunter tauchen zum Rumpf und dafür sorgen, daß die Bombe am rechten Ort explodiert. Allerdings scheint es mir ratsam, damit noch bis zum Frühjahr zu warten.“
„Wieso warten?“ kam es von der Richterin.
„Weil im April die Wassertemperaturen der Themse nicht so eisig sind.“
„Ich habe nichts gegen eisiges Wasser, Mr. Brown“, entgegnete Patricia diabolisch und schickte ein verächtliches Grinsen hinterher. „Überhaupt nichts. Kälte hält frisch. …
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