ELSA
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Elsa
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…  Sie ist nur wenige Jahre älter und Leiterin der Personalabteilung. Sie hat vor kurzem einen richtig tollen Mann geheiratet. Er hat promoviert, ist dazu noch ein „Von und Zu“ und sie hat trotzdem ihren Namen behalten. Außerdem trägt sie noch nicht einmal einen Ehering, nur der Diamant an ihrem rechten Ringfinger ist neu. Wenn die Chefs auf Reisen sind, qualmen wir ihr die Bude zu, sie selbst hat niemals geraucht und trinkt statt dessen Bier. Von ihrem Zimmerfenster aus kann man prächtig übersehen, wann einer der hohen Herren kommt und wenn er Glück hat, erwartet ihn ein frisch eingeschenktes Bier. In dieser oberen Etage sagt niemand „Sie“, es würde das Miteinander auch nur erschweren, denn außer mir, dem Kölner und dem Mann aus Oberbayern sind keine Deutschen hier und so ist ein „Du“ hilfreicher für die Verständigung. Wenn Elsa Urlaub hat, will Bärbel einen Rundbrief verschicken damit alle wissen, dass sie nicht mehr Donner heißt, aber alle wird das gar nicht interessieren. Für viele bleibt sie das Elsakind, was würden sie denn ohne sie auch wohl machen?

Irgendwann steht Pieti wieder vor ihrer Tür. Das fremde Auto ist seit Tagen nicht mehr da und er meint sie würde toll aussehen und wäre wunderschön. Er wünschte sich, dass sie wieder mitkommt, wenn er Showtime hat. Er trinkt den Wein wie Wasser und frisst den Kühlschrank leer, repariert die mechanische Wicklung des Staubsaugers und freut sich, dass Adrian so schön singt.
Am nächsten Morgen und an jedem anderen Tag steht er wieder vor der Tür und will bei Elsa essen. Elsa will nur weg und hat die Reise in den Süden schon gebucht, drei Wochen Sonne.

Manfred schuldet ihr jede Menge Geld und sie befürchtet, dass sie an ihr Sparbuch muss, aber Pieti kommt mit dem bezahlten Ticket. Es soll ein Danke für die vergangnen Tage sein und er gibt zu, dass er ihr enorm viel schuldet. All die Bilder auf dem großen Bodenraum wollte er ihr vermachen und wenn sie möchte, wäre er auch gerne bereit, sein Angebot notariell zu besiegeln. Auch bei Papa ist er schon gewesen, er will, dass er weiß, was Elsa jetzt gehört. Papa meinte, dass bei einem Ehrenmann das Wort allein schon reicht und einen Notar brauchten sie dazu doch wirklich nicht, die Kosten könnten sie sich gut sparen.
Pieti bringt Elsa mit Ihrem Gepäck zum Flughafen und Mama hat den Piepmatz Adrian in Pflege genommen. Sie will während ihrer Abwesenheit auch die Blumen bei ihr gießen. Die Zeitung hat Elsa abbestellt und Post wird sie nur wenig bekommen. …
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