ELSA
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Elsa
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…  Papa ist natürlich mitgekommen. Ganz fein, im grauen Zwirn, ist er stolz wie Oskar. Zu Elsas feinem grauen Kleidchen und dem toten Silberfuchs um ihren Hals sagte er „Oh“ und nach Pietis Ansage gab er lang anhaltenden Applaus. Die Herren von der Presse wollten wissen, wer er ist und er sagte doch tatsächlich „ich bin der Schwiegervater.“

Am nächsten Morgen liegt Vogelfrau Isolde tot in ihrem Bauer und Adrian pickt trauernd auf dem Boden herum. In einer kleinen, feinen Schachtel hat Elsa Isolde im elterlichen Garten unter dem Walnussbaum vergraben. Auch Kater Egon baut von Tag zu Tag mehr ab und der Tierarzt rät ihr, ihn einschläfern zu lassen. Mittags kommt dann auch noch der Anruf, dass Pietis Großvater gestorben ist. Obwohl er sehr alt geworden ist, reagiert Pieti wie zerstört auf die Nachricht. Elsa darf ihn nicht zur Trauerfeier begleiten. Ihr wird zum ersten Mal klar, dass sie für ihre Umwelt nichts anderes als sein Verhältnis ist. Noch immer ist sie nicht geschieden und Pieti mit seiner großbürgerlichen Spießerseele macht sich über sie lustig.

Pieti fährt in die Schweiz, wird sich auch mit Trixi treffen und vielleicht auch zurückkommen. Elsa ist in Panik wegen der geschlossenen Verträge und als sie ihn darauf anspricht, meint er von oben herab, dass das nicht sein Problem wäre, weil er niemals etwas unterschrieben hätte. Und wenn er jemals wieder zurückkommen sollte, dann müsste sie sich schon ändern. Silvester wäre er ganz bestimmt nicht für diese dummen Menschen hier, er würde keine Perlen vor die Säue werfen, sie hätten so etwas wie ihn überhaupt nicht verdient.

Anstatt Elsa froh ist, ihn so schnell und einfach loswerden zu können, macht sie alles, was er will. Silvester hat er keine Show. Wie oft habe ich versucht, ihr klar zu machen, wie schön es wäre, wenn er bei Trixi bleiben würde. Wir beide wussten aber genau, dass er wieder zurückkommt. Elsa wird dann wieder leere Weinflaschen entsorgen, Geschwafel und Rumgestank ertragen müssen und er wird sich weiter für die Verheißung des allergrößten Glücks halten.

Elsa ist nicht zu Hause, als er telegrafisch seine Ankunftszeit avisiert. Es wäre einfacher gewesen, wenn er angerufen hätte, aber dazu war er immer noch viel zu eingeschnappt. Trotzdem erwartete er, abgeholt zu werden. Ärgerlich und wütend stand er am Airport. Dass ihn die Grippe kalt erwischen würde, hatte er sich gewünscht, damit Elsa sich nie wieder wagen würde, einfach nicht zu Hause zu sein, wenn er sie braucht. …
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