Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  das hier waren eben die USA. Aber Ben hatte sich sehr schnell gewöhnt an diese ameisengleiche Geschäftigkeit, die überall zu spüren war, und es störte ihn kaum mehr.
   Im Treasure Island standen einige Französische Roulettetische, die geradezu auf ihn zu warten schienen, und nach nicht allzu langer Zeit schon hatte Ben einen zufriedenstellenden Werfer ausgemacht. Benjamin brauchte französische Tische, die amerikanischen besaßen eine andere Zahlenkombination. Aber das Zeremoniell war überall das gleiche. Er wartete, bis der Croupier die Kugel auf die Reise schickte, erst dann setzte er seinen Betrag.
Er plazierte einen Tausend Dollar Jeton auf der 5, die 5 wurde getroffen, Ben steckte seinen Gewinn ein und war vom Tisch verschwunden. Bei der großen Anzahl von Jetons, die bei jedem Spiel in seine Taschen wanderten, fühlte er sich nach dem obligatorischen Gang zum Wechselschalter nicht nur physisch ein wenig erleichtert. Wenn es auch bisher noch nicht vorgekommen war, daß man ihm seine Chips wieder abgenommen hatte, so lag dies immerhin im Bereich des Möglichen. Einem Besucher dagegen sein bereits eingewechseltes Bargeld aus den Taschen zu holen, war selbst hier ein krimineller Akt, ein Verbrechen. Ben wußte nicht, ob sie dazu imstande waren, wollte es allerdings auch nicht drauf ankommen lassen.
    An Tisch 4 lief es nicht. Ben hatte dem Werfer das Prädikat gut verliehen, anderenfalls hätte er hier nicht einen Dollar gesetzt. Als er jedoch den ersten Tausender auf ein freies Feld gelegt hatte, fiel die Kugel auf eine völlig andere Zahl. Ben versuchte es erneut, und noch ein drittes Mal, aber die Kugel fand ihr Ziel nicht. Abrupt verließ er den Tisch; er hatte eine Unregelmäßigkeit bei der Drehung des Rades erkannt. Entweder wurde es manipuliert, oder das Lauflager war beschädigt. Da er bei seinen ersten Beobachtungen jedoch keinerlei Beanstandungen am Rad bemerkt hatte, mußte es am Einfluß des Croupiers liegen.
Ben war schockiert! Welche Zahlen der Croupier zu vermeiden hatte, wußte der Mann. Mit seinen Manipulationen am Rad sorgte er zusätzlich dafür, den höchsten Einsatz am Tisch leer ausgehen zu lassen. Selbstverständlich betraf das nur jene Fälle, in denen ein Spieler seinen Chip aufs Feld legte, nachdem die Kugel bereits unterwegs war, es war unfaßbar! Und weil der Croupier die Kugel nach dem Abwurf nicht mehr beeinflussen konnte, tat er dies mit Hilfe des Rades. Ben wollte es nicht glauben. Mit seinen unlauteren Aktivitäten hatte dieser Mann seinem Arbeitgeber soeben weit über 100 000 Dollar eingespart. …
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