Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  So etwas hatte selbst sie nicht für möglich gehalten. Wie viele Leute wußten wohl von seiner Begabung? Allzu viele dürften es nicht sein, sonst liefe er erneut Gefahr, seine Gesundheit zu riskieren.
Benjamin führte all seine Würfe mit einer stoischen Gelassenheit aus, mit einer Präzision, als stünde dort am Tisch kein Mensch, sondern eine Maschine. Selbst wenn er einmal gegen einen Gast verlor, zeigte er keinerlei Emotion, gleichgültig, wie hoch dessen Gewinn ausfiel. Es schien zu stimmen, was er ihr am Ende seiner USA Reise anvertraut hatte, nämlich, daß er keine Furcht mehr empfinden konnte.
Wenn sie ihn doch nur dazu bewegen könnte, für sie zu spielen. Wenn er doch nur zu ihr zurückkommen würde. Durch Patricias Kopf geisterten ungeahnte finanzielle Möglichkeiten, die ihr an seiner Seite offen stünden, und jede Menge Bilder, Massen von Bildern ...
   Sanft legte sich eine Hand auf ihre Schulter, es war die von Sadde, der sie auf einen Drink einlud. Er nickte Ben freundschaftlich zu, als er Patricia an die Bar entführte.
„Nun, wie gefällt es Ihnen bei uns, Mrs. Hawkins?“
Sadde legte eine besondere Betonung auf den Namen der schönen Frau.
„Ich würde sagen, es ist märchenhaft schön hier, Mr. Sadde.“
Auch Patricia betonte den Namen des Arabers ausdrücklich, so wie man es bei Menschen erlebt, die sich gut kennen und eigentlich mit dem Vornamen anreden sollten. Sadde bestellte zwei Getränke, sie ließen sich an der Bar nieder. Patricia nahm ihr Sherryglas in die linke Hand und prostete ihm zu, der Araber nahm seines in die rechte. Wie zu einer Demonstration stieß er sein Glas gegen das ihrige, die Hand mit dem fehlenden Mittelfinger präsentierend. Patricia reagierte sofort, ihre Augen zuckten für einen kurzen Moment, aber schnell hatte sie sich wieder in der Gewalt.
„Wie geht es deinem Vater, Patricia, dem ehrenwerten Sir Anthony?“ fragte Sadde interessiert, aber mit einem leichten Schalk in seinen Augen.
Patricia warf einen flüchtigen Blick in Richtung Spielhalle, in der Benjamin fleißig das Rad drehte, nippte an ihrem Glas, sah Sadde an und versuchte, ein wenig Konversation zu machen.
„Er ist im Ruhestand. Er hatte vor einiger Zeit einen kleinen ... Unfall gehabt, der es ihm nicht mehr erlaubt, seinen Beruf auszuüben.“
Ein kaum wahrnehmbares Lächeln huschte über das Gesicht ihres orientalischen Gegenübers, Patricia bemerkte es nicht und fuhr fort.
„Nachdem er das Sanatorium verlassen hatte, in dem er sich von seinem Nervenschock erholen sollte, hat er seinen Dienst am Gericht wieder angetreten. …
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