Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Natürlich gewann immer einer von beiden, aber ihre Haushaltskasse ließ sich auf diese Weise wohl kaum aufbessern. Benjamin mochte die beiden, warf immer wieder kurze Blicke auf das Paar an seiner Seite, hoffte wirklich inständig, sie würden sich einigen, und irgendwann wurde sein Flehen erhört. Sie entschlossen sich, beide auf die gleiche Farbe zu setzen, 10 Pfund auf rot.
Ben, der den Mindesteinsatz von 100 Pfund an seinem Tisch für kurze Zeit reduziert hatte, erfüllte ihnen ihren Wunsch und sah in leuchtende Gesichter, als sie ihre 20 Pfund Siegprämie, den doppelten Einsatz, in Empfang nahmen. Im Verlauf der nachfolgenden Spiele sprachen die beiden eingehend im Flüsterton miteinander, berieten ihre nächsten Strategien, rangen miteinander und taten schließlich etwas völlig Unerwartetes: Sie setzten auf schwarz.
Ben warf, und erneut zählten sie zu den Gewinnern, ihr Glück schien heute grenzenlos. Das Paar gehörte sicher nicht zu jenen, die hierhergekommen waren, um das große Geld zu machen. Vielmehr saßen die zwei ausschließlich zu einem spannenden Vergnügen hier, das merkte Ben an ihren Gebärden, an ihren Gesichtern.
„Warum steht dieser Gong da, junger Mann?“ fragte die Dame plötzlich und zeigte auf die glänzende Messingscheibe.
Ben, der sich zusammen mit seinen Mitarbeitern auch um die anderen Spieler kümmern mußte, erklärte ihr rasch den Grund, und sofort war sie fest entschlossen, diesen Gong hören zu wollen. Wieder beriet sie sich mit ihrem Gatten, die beiden verstanden sich ausgezeichnet. Sie ließen einige Spiele aus, der Spielbetrieb am Tisch ging weiter.
Der Mann überlegte lange, schüttelte immer wieder skeptisch den Kopf, aber sie stieß ihn kumpelhaft in die Seite und legte plötzlich 10 Pfund auf die freie 9. Erwartungsvoll blickte sie auf Ben und hielt den Atem an. Der amüsierte sich köstlich und warf die Kugel auf die neun. In einer kleinen geheimnisvollen Zeremonie ließ er den Gong ertönen und legte Chips für 350 Pfund auf die neun. Zunächst wollte die Frau gar nicht glauben, daß der ganze Gewinn ihnen gehören sollte und rührte die Spielmarken nicht an. Erst als Ben den kleinen Stapel zu ihr hinüber schob, zerstreute er damit ihre Zweifel. Nach einigen weiteren Spielen war ihr Gatte an der Reihe. Hoch konzentriert legte er einen Jeton im Werte von 10 Pfund auf die 29, erwartungsvoll sah er seine Frau an. Die nickte stumm.
„Das ist nämlich unser Hochzeitstag“, raunte er Ben zu. …
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