Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Mit viel Mühe gelang es ihm, seinen Kopf so weit nach links zu drehen, daß er den Kerl dort auf der Kante sitzen sehen konnte. Er steckte in einem dunklen Anzug, machte einen gepflegten Eindruck, aber Ben konnte das Gesicht nicht richtig erkennen, weil er auf dem Rücken lag.
„Wer … sind Sie?“ fragte er verwirrt, „was wollen Sie von mir?“
Der Mann stand auf und umrundete die Werkbank, bis er direkt neben Bens rechtem Arm zu stehen kam. Erst jetzt gelang es Ben, das scharfgeschnittene Gesicht klar und deutlich zu  sehen, und ein unbeschreiblicher Schreck fuhr in seinen schlaffen Körper - es war Mr. Smith, der Mann vom Syndikat.
‚Mein Finger’, dachte Benjamin, ‚um Gotteswillen, jetzt nehmen sie mir meinen Mittelfinger weg’.
„Nun, Mr. Sinclair, Sie haben meine durchaus gutgemeinten Ratschläge nicht befolgt und - haben jetzt die Konsequenzen zu tragen.“
„Wovon reden Sie?“ stammelte Ben, und eine irrsinnige Angst stieg in ihm empor, er bemerkte, wie schwer ihm das Sprechen fiel. Da verspürte er einen Stich im Arm, und seine Glieder wurden allmählich wie Blei, seine Zunge klebte ausgedörrt am Gaumen, er schaffte es fast nicht mehr, einen klaren Gedanken zu fassen. Müde war er, unsagbar müde, wollte nur noch schlafen.
„Was haben Sie in Monte Carlo gemacht, Mr. Sinclair? Was in Cardiff?“
Wie donnerndes Echo hallten die Worte durch den Lagerraum, brachen sich an den metallenen Wänden, kehrten zurück zu seinen Ohren, um sich langsam in seinem Bewußtsein zu ordnen.
„In Monte … Carlo?”
Seine eigene Stimme war ihm fremd geworden, Ben schlief mehr als er wachte, es wollte ihm nicht gelingen, auf die Fragen des Mannes eine vernünftige Antwort zu geben.
„Sie waren doch in Monte Carlo?“
War er in Monte Carlo? Er lebte jetzt in ... London, das wußte er. Aber ja, er war in Monte Carlo gewesen. Mehrere Wochen war er dort gewesen, oder Tage. Oder war es mehrere Wochen her? Er vermochte sich nicht zu erinnern.
„Mr. Sinclair. Bei unserem ersten Zusammentreffen hatte ich Sie ausdrücklich darauf hingewiesen, das Spiel des Casinos zu spielen und nicht das Ihrige. Wissen Sie das noch?“
Ben erinnerte sich an nichts. Der Name Smith torkelte plötzlich in seinem Kopf umher, dicht gefolgt von seinem eigenen Namen, und ein Duft stieg ihm in die Nase. Es war der penetrante Duft eines After-shaves.
„Bei unserem zweiten Treffen hatte ich Sie gefragt, wieviel Ihnen Ihre Gesundheit wert sei. Offenbar nicht allzu viel, wie ich sehe“, sagte Smith in seinem nüchternen Ton, um sachlich hinzuzufügen: „Doktor! …
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