Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Patricia ganz dicht neben Ben, dem es nicht gelingen wollte, ihre Nervosität wenigstens ein bißchen  einzudämmen. Plötzlich hielt Ben inne und schnüffelte. Der Duft eines After-shaves, den er zu kennen glaubte, lag in der Luft. Er konnte ihn keiner speziellen Person zuordnen, aber dennoch: Er rief keine angenehmen Erinnerungen wach ...
Schließlich sah sich Benjamin mit geübten Blicken um, es gab mehrere Croupiers, die infrage kamen. An Tisch 4 stand ein junger Mann, der einen sehr sicheren Eindruck auf ihn machte, und nach einigen Würfen des Mannes entschied sich Ben für dessen Tisch.
Mit fremdem Geld aktiv zu spielen, war für Ben eine Premiere. Mit Geld also, das nicht ihm gehörte, sollte er es verlieren; eine ungewöhnliche Situation. Und die Person an seiner Seite setzte so viel Vertrauen in ihn. Patricia stand auf Tuchfühlung neben ihm, in ihren feuchten Händen drei Chips der gleichen Farbe.
„Setze zunächst nur eine 100 Pfund Marke“, sagte Ben leise, als die Zeit des ersten Einsatzes näher rückte. „Wir brauchen etwas Spielgeld.“
Sie nickte hastig.
Der Mann am Rad schickte sich an, die 19 zu werfen, die 19 war nicht belegt, und Ben raunte seiner Begleiterin die Zahl zu. Patricia beugte sich rasch vor, zu rasch, und ließ dabei die Chips fallen. Eilig bückte sie sich, um sie wieder aufzulesen.
„Rien ne va plus!“ erklang es aus dem Munde des Werfers, und die Leute, die sich um den Tisch gruppiert hatten, stellten ihre Aktivitäten ein. Für Patricia aber war es zu spät um zu setzen.
„19, Rouge, Impair, Passe.“
Patricia biß sich auf die blutleeren Lippen, sah sich zum wiederholten Male im ganzen Casino um und ärgerte sich maßlos über ihr dummes Mißgeschick, ihr Begleiter lächelte sie beruhigend an. Mit sicherem Blick erkannte Ben die nächste Chance, und weil er sein Gesicht dicht an Patricias Wange hielt, konnte sie die Zahl gut verstehen, die er ihr zuflüsterte. Schnell setzte sie auf die 31.
„Rien ne va plus, nichts geht mehr!“
Gebannt wie beim allerersten Mal, als sie vor Monaten an Bens Tisch saß und einen hohen Betrag auf die Null gesetzt hatte, starrte sie auch jetzt auf die rotierende Scheibe. ‚Wie unerträglich langsam die Kugel doch rollt’, dachte sie. Da vernahm man das ungewöhnlich laute Klickern der Kugel am Steg, nochmals und nochmals, danach Stille.
„16, Rouge, Pair, Manque!“
Mit ungläubigen Augen starrte Patricia auf Ben, anschließend wieder auf die Scheibe.
„Keine Aufregung“, raunte er ihr zu, „beim nächsten Versuch trifft er besser. …
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