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…  Als das Boot ablegte, ergriff eine tiefe Traurigkeit Besitz von Lena. Völlig unerwartet vernahm sie aus der Dunkelheit eine heisere, kaum vernehmbare Stimme, die ihren Namen rief. Zuerst dachte sie, sie hätte sich getäuscht, doch etwas in ihr zwang sie, sich umzuwenden und zurückzusehen. Da stand eine einsame, hochgewachsene stolze Gestalt auf dem Steg und von einer Sekunde zur anderen wußte Lena, was sie zu tun hatte. Ohne zu zögern stürzte sie sich in die dunklen Fluten und schwamm die wenigen Meter zurück zum Ufer. Retenu reichte ihr die Hand und zog sie zu sich herauf. In einem ungläubig glücklichen Lächeln blitzten seine weißen Zähne in der Dunkelheit auf und dann versanken die beiden dunklen Gestalten in einen langen Kuß. Kai hatte die Szene von der Feluke aus beobachtet und stand starr am Heck des Bootes. Dann gab er mit entschlossener Miene dem Bootsführer einen Wink, die Fahrt fortzusetzen. Kai wandte den Blick auf den Nil und blickte sich nicht mehr um
ENDE

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Lupena schreibt: 08. 04. 2025 09:13
Leicht zu lesender Roman der das material für einen Familien film hätte. Wie 1000 und 1 nacht .nur das Ende des Romans war etwas apruppt.

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