Die Gefangennahme
Retenu war schon fast außer Sichtweite und entschlossen schüttelte sie diese unmöglichen Gedanken ab. In ihrer momentanen seelischen Verfassung hätte Lena beinahe übersehen, daß sich so eine gute Gelegenheit zur Flucht vielleicht nie wieder ergeben könnte. Schnell bestieg sie die nervös tänzelnde Stute und versuchte sich vom Sattel aus zu orientieren. Retenu war nur noch als schwarzer Punkt in weiter Entfernung zu sehen. Lena ging davon aus, daß er zurück zur Villa ritt und lenkte ihre Stute in die Richtung, in der sie die Ausläufer der Stadt vermutete, um in einem Bogen die Innenstadt zu erreichen. Vielleicht würde sie von Verfolgern solange verschont bleiben, bis sie die deutsche oder amerikanische Botschaft erreicht hatte. Sie ließ die Stute in eine schnelle Gangart verfallen und duckte sich auf deren Rücken, um den immer noch vereinzelt fliegenden Sandkörnern zu entgehen. Das Pferd flog nur so dahin und Lena meinte schon in der Ferne die ersten vereinzelten Gebäude von Assuan zu erkennen, als plötzlich und unvermittelt die Stute strauchelte und Lena brutal aus dem Sattel geschleudert wurde. …
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