Kuppeln ist mein Gewerbe
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Kuppeln ist mein Gewerbe
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… ” Mehr wurde nicht gesagt, mehr hätte Dirk auch nicht verkraftet. Das hat er nun davon. Er hätte wissen müssen, dass er mit dem Feuer spielt, jetzt hat er sich seine Hände verbrannt und sitzt da und jammert. Ganz bestimmt wird ihn Sybille nicht trösten. 

Vera war nachdenklich. So kannte sie Dirk nicht. Auf den ersten Blick schien er unverändert. Privat war er schon immer ein JeansMann gewesen, aber einer von der edlen Sorte, schön gebügelt und nicht weichgespült. Wie schön, dass es Joachim gab, aber wie schön wäre es gewesen, wenn alles geblieben wäre, wie es früher einmal war. 

Bis zum Schlafengehen war die Tüte Trüffel leer gegessen. 

Freitag fuhr Vera ins Modestübchen. Olga wusste von ihrer Erkältung und hatte Verständnis. Sie freute sich, dass sie überhaupt kam, heute nur für ein Schwätzchen! Und sie wusste, dass am Wochenende die Goldene Hochzeit war. Man verabredete sich für Dienstag, denn nach der Feier würde es spät werden und da sollte Vera am Montag erst mal richtig ausspannen, denn Olga wollte nicht nur Partnerin sondern auch Freundin sein. 

Vera freute sich auf das Wochenende bei Henriette und Heinrich an der Nordsee und Timmi freute sich auch. Alle Vorbereitungen waren getroffen. Joachim im blauen Anzug, Vera im blauen Kostüm. Max und Timmi, ihrem Alter entsprechend in Jeans, Hemd und Pullover. Es war verabredet, dass sie bereits am Samstagabend eintreffen würden. Die Feier sollte nicht im Haus stattfinden, denn Heinrich wollte Henriette die Arbeit ersparen, weil es in erster Linie ein schöner Tag für sie werden sollte. 

Vera war Henriette dankbar, dass die Zimmerverteilung die gleiche geblieben war, wie bei ihrem ersten Besuch. Bereits kurz nach dem Abendessen zog man sich zurück, denn morgen würde der Tag früh beginnen und spät enden. Zahlreiche Freunde aus der gemeinsamen Zeit aus dem kleinen Kurort in der Heide kamen angereist. Auch ehemalige Mitarbeiter von Henriette und Heinrich, dazu die neuen Nachbarn. Es waren bald hundert Menschen, für die der Tisch im großen Saal des Wirtshauses gedeckt wurde. 

Vor fünfzig Jahren begann Henriettes und Heinrichs Ehe in der Kirche und nach fünfzig Jahren sollte dieser Ehrentag auch wieder mit einem Gottesdienst beginnen. Danach ein gemeinsamer Spaziergang zum Gasthaus. Das Wetter spielte mit. Herrlicher Sonnenschein durchbrach den Morgennebel, es war windstill und mild. Ungewöhnlich schön für einen Novembertag.

Ein köstliches Essen. Nicht die übliche Suppe mit Eierstich, verschiedene Braten mit Gemüse und hinterher Pudding wurden aufgetischt sondern die Köstlichkeiten der Nordsee. …
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