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… saßen schweigend im Cockpit und warteten. Plötzlich kam die Nachricht über die Lautsprecher. „Landefreigabe für Plattform L–drei, Sektion zwölf. Willkommen Zuhause.“

Pilot und Commander im Cockpit der kleinen Einheit verzogen ihren Mund zu einer Grimasse.

„Wenn ich mich nur auch so freuen könnte!“ Zum Glück verbarg der Helm des Uniformpanzers jeden Gesichtszug. Er aktivierte den Autopilot und übergab dem Kontrollzentrum der Station die Steuerung des Shuttles. Schließlich hatten er und seine Leute in den letzten Tagen schon mehr als genug um die Ohren gehabt.

Ganz langsam schob sich die Fähre ins Innere und wurde von Gamma 3/17 vollständig verschluckt. Ein kaum wahrnehmbarer Ruck lief durch den Boden, als das Shuttle inmitten unzähliger, rund um die Uhr einsatzbereiter Raumjäger aufsetzte.

Die zwei gepanzerten Männer hinter der Steuerkonsole fuhren die Antriebsaggregate herunter, während sich im Heck die Luke öffnete. Fünf weitere Personen, ebenfalls in gepanzerten Uniformen verließen im Gleichschritt das kleine Schiff und marschierten in Richtung Hangarausgang.

Die Wartungsarbeiten an den Jägern im Hangar kamen zum Erliegen. Die Einheit konnte die Blicke der Technikercrews spüren. Es war zu still. Die Wartungsmannschaften bemühte sich zwar, einen beschäftigten Eindruck zu erwecken, in Wirklichkeit beobachteten sie die Neuankömmlinge. Heimliche Blicke. Kein Einziger gab sich die Blöße, die Uniformierten offen anzustarren. Das war unter den gegebenen Umständen nicht ratsam.

Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis der Trupp in perfektem Gleichschritt das Ausgangsschott erreicht hatte. Danach entspannte sich die Atmosphäre im Hangar sichtlich.

Die Helme der Einheit verbargen die Gesichtszüge jedes einzelnen, so dass die schwere Bewaffnung zwangsläufig auf kalte, harte Blicke schließen ließ. Ihre Panzer und Stiefel klirrten, während sich der Trupp durch die Gänge der Station Richtung Transportsystem bewegte. Die meisten Diensthabenden traten achtungsvoll zur Seite.

Der Commander, welcher die kleine Elitetruppe führte, wartete auf das Signal des ID-Scanners. Die Leuchtpaneele in Wand und Decke verbreiteten kühles, weißes Licht. Ansonsten wirkten die Gänge sauber und steril. Man roch nichts. Glatte, schmucklose, metallische Platten bedeckten Boden, Wand und Decke. Überhaupt hatte man auf jeglichen überflüssigen Schnörkel verzichtet. Schlicht und zweckmäßig! Der Commander begrüßte  …


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saschamaus75 schreibt: 23. 05. 2024 16:09
>> Man roch nichts.

Mal eine kurze Frage:
Wenn die alle Helme (und da SciFi wahrscheinlich mit integrierter Gasmaske) tragen, wäre da nicht der Satz: 'Trotz des Helms mit integrierter Gasmaske war der scharfe Geruch von Reinigungsmitteln zu erahnen' besser?
Anthony Tinamis schreibt: 23. 05. 2024 17:22
Das wäre natürlich auch eine Idee. Aber:
Die Beschreibung ist für den Leser, nicht das was die Elitetruppe sieht und riecht. ... und ich denke eine Hightech-Zivilisation sollte ihre Gänge sauber bekommen, ohne dass es hinterher nach Chemie stinkt ;-)
Die Station soll schnörkellos/farblos wirken. Nicht nur optisch sonder auch olfaktorisch. Um den Kontrast zu dem vorzubereiten, was in einigen Seiten an Geruchlichkeit passiert ;-)

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