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… “ betraten sie grinsend die Disco. Nachdem Rolli, der sich nicht abwimmeln ließ, darauf hinwies daß Candi eine solche Einrichtung ja gar nicht besaß, setzten sie sich an einen Tisch. Wenig später zuckte Candi, mitten im Gespräch mit Karena, plötzlich zusammen und schaute erschrocken auf ihre Armbanduhr. „Was, sho halb elfe! Oh je, oh je, oh je!“ Karena schaute sie fragend an, da fiel ihr aber auch schon der Grund für den Aufstand ein: Candi schluckte immer pünktlich um 21 Uhr ihre Anti-Baby-Pille und das hatte sie scheints heute verschwitzt. Hektisch begann sie also jetzt ihren Geldbeutel rauszukramen und entnahm ihm ein winziges Pillendöschen. Beim Öffnen von diesem entglitt ihr allerdings in der Eile die Mini-Tablette und fiel zu Boden. „Karena, oh jemineh!! Hilf mir!!“ rief Candi verzweifelt und nach kürzester Zeit kreuchten die zwei Mädels mit Feuerzeugen bewaffnet auf dem klebrigen Boden der Disco herum und suchten angestrengt die Pille. Rolli hatte die ganze Aktion gespannt, jedoch vollkommen ahnungslos verfolgt. Als dann Candi endlich mit einem Jubelschrei aus der Versenkung auftauchte, sich die Pille einwarf und mit dem auf dem Tisch stehenden Korea runterspülte, fragte er mit großen Augen und wenig intelligenter Miene die inzwischen auch wieder aufrecht stehende Karena: „Wo kriegt man denn so was her?“ Als ihn Karena und Candi nur in absolutem Nichtverstehen anstarrten, fuhr er fort: „Wird se jetzt high?!“ Die plötzliche Erkenntnis, für was Rolli diese Tablette hielt, ließ die beiden Mädchen in brüllendes Gelächter ausbrechen. Sie mussten sich an der Tischkante festhalten, um nicht vor Lachen zusammenzubrechen. Als Rolli merkte, dass er irgendwas sehr Unintelligentes geäußert haben musste und Karena und Gitta nicht mehr aufhören wollten zu lachen, zog er beleidigt von dannen, von den beiden nahezu unbemerkt. 

                *

Wie an den meisten hier verbrachten Abenden saßen sie nicht lange alleine, denn manche alten Bekannten und manche hartnäckigen Verehren ließen sich von Karenas momentaner Bärbeißigkeit nicht abschrecken. Die alten Bekannten wußten, warum sie zur Zeit so war und die Verehrer vermuteten irgendein vergrabenes Geheimnis um die unnahbare Schöne. Wenn Gitta oder Candi, die natürlich von den Typen irgendwann nach Karenas Geheimnis ausgefragt wurden, es dieser erzählten, vermutete Karena immer: „Da müßdat dia abr tief graba, bis se irgend a Geheimnis fendat. …
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