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…  Lachend kamen die drei Jungs mit Gitta zurück in die Hütte und genossen die wiederhergestellte Idylle. „Hoffentlich gangat mr euch nie auf n Keks.“ Sagte Micki mit einem vieldeutigen Blick auf die zwei Besen. „Ihr könnad ja recht rabiat werda.“ „Ihr därfad uns halt net ärgra, dann bleibat mr au ganz lieb.“ Sagte Candi mit unschuldigem Augenaufschlag. Alle lachten und die Nacht dauerte noch lange, weil niemand sie ernsthaft beenden wollte. Schließlich, als das Feuer erlosch und es in der Hütte kalt wurde, schlug Karena vor: „Wenn mr net z laut send, könna mr no zu mir ganga. I kann z Sofa aufklappa, dann kann wer bei mir übernachda.“ Candi wehrte entschlossen ab, denn ihr Paul wäre nicht sehr begeistert wenn sie über Nacht auch noch weg bleiben würde. Klaus und Micki allerdings waren sofort dabei. Gitta nickte mit hochroter „Rübe“ und meinte: „Ja, des wär ne Idee!“ Man setzte sich also in die Autos und los gings Richtung Schnoida.

Eine unruhige Nacht


Vor dem Haus angekommen musste Karena ihre Gäste noch aufklären: „Gangat bitte ganz sanft mit meim Kater om. Der hat geschdern a giftiga Pflanz gmampft und dann hat m der Tierarzt unter Narkose da Maga auspumpa müssa. Auf jedn Fall isch r heut immer no angschlaga ond läpprig (schwach) beinand.“ Alle versprachen hoch und heilig das arme Tier mit Samthandschuhen anzufassen und so betrat man leise das Haus. Der Morgen begann bereits zu dämmern, als Karena für Gitta und Micki das Sofa aufzog, was Gitta eine neonrote Färbung des Teints bescherte. Karena zog Gitta kurz näher und flüsterte: „ I glaub net, dass du dir irgendwelche schamhafte Gedanka wegs m Micki macha musch. Der hat sich dermaßa Mut antüdelt, dass r – selbscht wenn er Giacomo Casanova persönlich wär – heut nix derartigs mehr zstand bringa tät.“ Gittas Farbe begann sich zu neutralisieren und sie nickte mit einem grinsenden Seitenblick auf den soeben stolpernden und der Länge nach aufs Sofa plumpsenden Micki. Klaus hatte die Szene abwartend beobachtet und sah Karena nun fragend an. Auf einen stillen Wink von ihr folgte er ihr ins Schlafzimmer, wo es sich der angeschlagene Kater am Fußende des französischen Bettes bequem gemacht hatte. Die zwei Verliebten legten sich in voller Montur und mit äußerster Vorsicht aufs Bett, Klaus mit angezogenen Knien, um ja das arme Tier nicht zu stören. Bald verirrte sich seine Hand auf Karenas Taille und sein Mund sich auf den ihren. …
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