Showtime
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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
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…  Sam flüsterte matt „Hör auf, hör auf.“ „Irgendwann geben alle auf, sie verlieren ihren letzten Kampf und ich entreiße ihnen ihren wertvollen Besitz. Dann hört allmählich das Bluten auf. Ich verlasse sie und nehme ein Bad. Das ist so stimulierend. Ich spüre, wie ihre Jugend durch meine Zellen strömt. Mit jedem Mal werde ich ein Stückchen mehr erhöht. Nicht mehr lange und ich werde unsterblich sein.“ Sam biss sich erneut auf die Zunge, bis sie Blut schmeckte. „Du hast keine Zeit mehr, unsterblich zu werden. Ich werde dich töten.“ Schwer atmend tauchte Summersby aus den Tiefen seiner Phantasie auf und setzte alles auf eine Karte. „Ich habe dich schon einmal überwältigt.“ Drohend machte er einen Schritt auf sie zu. „Ja, und du hättest es beenden sollen. Eine zweite Chance wirst du nicht bekommen. Verabschiede dich von deinem Lebenswerk.“ Während Summersbys entsetztes „NEIN“ durch den Keller hallte, packte Sam Danielles Bluse und stupste ihren Körper in die Wanne. 

Sam erwachte aus einem entsetzlichen Albtraum. Wie eine Ertrinkende schwamm sie an die Oberfläche und löste sich aus der eisigen Umklammerung des Traumes. Das dämonische Lachen blieb in der Traumwelt zurück. Sam hielt die Augen geschlossen und genoss die Stille. Irgendetwas stank hier ganz erbärmlich. Sie schlug die Augen auf. Die Helligkeit blendete sie. Verschwommen erkannte sie, dass sie sich nicht mehr auf der Waldlichtung befand. Sie lag auf einem Bett in einem Zimmer. Sie setzte sich vorsichtig auf. Der Gestank nahm zu. Sam sah an sich herab. Gott, was da so stank, das war sie. Das geronnene Widderblut hatte eine dunkelbraune Färbung angenommen und haftete als stinkende Kruste an ihrem Körper. Über dem schmalen Streifen Schamhaar prangten drei feuerrote ineinander verschlungene 6en. Das Zeichen von Symbolia. Die verletzte Haut glänzte. Anscheinend war sie gebrandmarkt worden. Die Weihe war gelungen. Sam kam sich vor wie ein gekennzeichnetes Stück Vieh. Wütend sah sie sich um. Sam erschrak. In der Ecke neben der Tür saß Atibor auf dem einzigen Möbel, ein schwerer Ohrensessel, in diesem kahlen Zimmer. Er hatte sich nach vorne gebeugt. Die Fingerspitzen aneinandergelegt und betrachtete Sam ernst. „Willkommen auf unserer Farm. Willkommen im Kreise von Symbolia.“ Er erhob sich und trat an Sams Bett. Sam setzte sich auf. Sie spürte ein schmerzhaftes Ziehen im Unterleib. Atibor sah sie verständnisvoll an. „Melde dich gleich auf der Krankenstation. …
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