Showtime
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Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
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…  Sie war gespannt, ob die kommende Nacht ihr die Tür zu Symbolia öffnen würde. Zu Symbolia und zu Tamara. Sam ging zurück in ihr Schlafzimmer. Sie seufzte. Immer noch lagen ihre Klamotten wild im Zimmer verteilt. Sie klaubte den weißen Zettel vom Glastisch. Die gleichmäßig schräge Schrift von Atibor enthielt präzise Anweisungen. 23:00 Uhr, Parkplatz Hollow Valley, schwarzer Ledermantel, sonst nichts. Sam grinste. Sie musste Benedict bitten, ihr einen schwarzen Ledermantel zu besorgen. 

Kapitel 13


Mit gesenktem Kopf schlurfte Summersby auf Sam zu. Seine Arme hingen seitlich an seinem Körper. Immer wieder ballte er seine Hände zu Fäusten. Die feinen Härchen auf Sams Armen richteten sich auf, als Summersby immer näher kam. Sie brauchte ein perfektes Timing. Abscheu empfand sie, für diese kleine, runde Gestalt in seinem dreiteiligen weißen Maßanzug. Eine goldene Kette schaukelte träge an seiner Weste. Seine Brille hatte er beim Kampf mit dem Vorhang verloren. Er kniff die Augen auf die typische Weise zusammen, wie sie Kurzsichtigen zu eigen ist. Auf seiner glänzenden Glatze hatten sich unzählige Schweißtropfen gebildet. Sein Gesicht war eine gequälte Fratze. Er litt sichtlich unter der Zerstörung seines Lebenswerkes. Sam nahm es mit grimmiger Genugtuung zur Kenntnis. „Halt!“ Dröhnend tönte Sams Stimme durch den Raum. Summersby kümmerte das einen Dreck. Er hatte sie im Visier. Sie war verantwortlich für die Zerstörung der Mädchen und Jungen. Er knurrte. Sam krallte ihre Finger in Danielles Kleidung und ruckte den Körper auf der Wanne hin und her. „Halt, oder ich stoße sie in die Brühe.“ Summersby blieb stehen. Er wimmerte und sah angstvoll auf Danielles Körper. „Nur ein kleiner Stups und nichts wird mehr an deine Perversion erinnern.“ Hass funkelte in seinen Augen. Er griff in die Innentasche seines Jacketts. Sam stockte der Atem. 

Sam stand auf dem Balkon ihres Schlafzimmers und sah den schwarzen Ledermantel an, der ausgebreitet auf ihrem Bett lag. Die Sonne ging allmählich unter und überzog den Himmel mit flammender Röte. Der Mantel sah aus, wie ein großes, totes Tier. Sam fröstelte und schlang die Arme um ihren Körper. Plötzlich war ihr Kopf von schrillem Gelächter erfüllt. Sam schlug verzweifelt die Fäuste gegen ihre Schläfen. Seit Stunden ging das schon so. Allmählich dämmerte ihr, dass sie sich auf dem besten Weg in den Wahnsinn befand. Kein Wunder – wie sollte man denn auch bei geistiger Gesundheit bleiben, wenn man genau den Worten derer glauben wollte, die einen immer tiefer in den Sumpf zogen. …
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