Showtime
Seite 97 von 198

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Leserwertung
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
49 % gelesen
A     A     A
…  „Miguel!“ Miguel wischte sich mit seiner weißen Stoffserviette heftig über den Mund. „Ach, hör doch auf Anita. Dieser Schmusekurs ist eine einzige Farce. Wem willst du denn hier etwas vormachen, dir, mir ...“ Er schob sein Kinn in Sams Richtung. „... ihr?“ Anita erhob sich wütend von ihrem Stuhl. „Du weißt genau, dass sie es war, die die Ehre deiner Kinder verteidigt hat. Etwas, zu dem du nicht im Stande gewesen bist. Wo warst du, als dein schmieriger Bruder sich an meinen Kindern vergangen hat? Wo warst du? Hast du weggesehen und es ignoriert?“ Sam sah verständnislos zwischen den beiden hin und her. Miguel erhob sich und trat so heftig vom Tisch zurück, dass sein Stuhl hinter ihm klappernd zu Boden fiel. Er schrie Anita an. „Deine Kinder? Es sind auch meine Kinder. Ich würde mein Leben für sie geben, das weißt du genau.“ Zornig und zutiefst verletzt sah er Anita vorwurfsvoll an. Anita warf ihre Serviette schwungvoll auf ihre Spaghetti und funkelte Miguel an. „Es war dein Bruder, Miguel, dein Bruder.“ Sie senkte den Kopf und sprach mit kaum vernehmbarer Stimme. „Das gleiche widerliche Blut fließt auch durch deine Adern.“ Miguels Gesicht verzog sich, wie unter einem heftigen Schlag. „Du weißt ja nicht, was du sagst ...“ stieß er hervor. Mit diesen Worten wandte er sich ab und verließ fluchtartig den Raum.
Sam hörte die Eingangstür laut knallen. Sie sah Anita verständnislos an. Diese begann, das Geschirr zusammen zu räumen. Sam sprach sie vorsichtig an. „Anita?“ „Der kriegt sich schon wieder ein.“ Anita trug das Geschirr zur Spüle und begann mit lautem Getöse, die Essenreste in den Müllschlucker zu schieben. „Geh ein wenig spazieren Sam.“ Sam starrte auf Anitas abweisenden Rücken. Sie verließ das Haus und wandte sich nach rechts. Vielleicht würde ihr ein Spaziergang zum See ganz guttun. Sam war froh, die feindliche Atmosphäre hinter sich zu lassen. Glücklich über ihre bitter erkaufte Freiheit in dieser wundervollen Umgebung, schritt sie kraftvoll aus. Sicher nur eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden. Kein Wunder, bei dem, was ihre heile Familienwelt zerstört hatte. Sam kannte sich mit Beziehungen und deren Krisen nicht besonders gut aus. Zum ersten Mal war sie froh, dass sie alleine war und auf niemanden Rücksicht nehmen musste. Nach ca. 10 Minuten erreichte Sam das Seeufer. Sie zog die albernen Ballerinas aus, ließ sich auf einem sandigen Vorsprung nieder und hielt die nackten Füße in das kühle Wasser. …
Diese Seite hat mir gefallen - weiter lesen
...war OK - weiter lesen
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen
  ◄ zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair.
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
2885 Leser seit 1. Jan. 2026 für diesen Abschnitt

Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!
Dieses Buch besitzen!
Jetzt Autor*in unterstützen und Ebook lokal auf dein Gerät laden.
Sofortdownload!
+ Extra-Bonus:
hochauflösende Poster-Grafik des Covers
Gedankenaustausch: Hinterlasse dem Autor einen Kommentar.

Bitte Sicherheitskode links abtippen.