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... noch weiter in den Süden. Der Anblick von Eselskarren und Lavendelfeldern wurde uns zur Gewohnheit. Rund um unsere Urlaubsinsel war das Wasser durch den felsigen Untergrund herrlich klar und wir schnorchelten in einer kleinen Bucht um Seeigel zu sehen.
Im Hotel waren vor allem Österreicher. Einer hatte mit seiner Tochter unter denselben Pinien wie wir sein Lager für den Badetag aufgeschlagen. Das Mädchen war so alt wie ich und konnte in mehreren Sprachen bis zehn zählen. Ich hatte nur die englischen und französischen Zahlen drauf und es ärgerte mich furchtbar dass sie mehr konnte als ich weil sie mir auch nicht wirklich sympathisch war. Ihr Vater allerdings war ein gemütlicher Mann der einige Male am Tag seine "Jause" auspackte und uns davon anbot. Über das Wort "Jause" und seinen "Schmäh" haben wir uns köstlich amüsiert.
Doch diese Reise sollte noch mehr Wissenswertes vermitteln. So begann die Rückreise mit dem Besuch des Diocletian- Palastes in Split wo Vater seine Geschichtskenntnisse zum Besten gab. Die Rückfahrt führte dann über den Hafen von Triest zum Kaffeetrinken an den Gardasee und schließlich über Meran nach Mittenwald wo ich einem Geigenbauer über die Schulter schauen durfte.
Das waren Reisen!
Und nun die Berge! Ich ahne nichts Gutes. In meiner Vorstellung sehe ich mich bei dreißig Grad Hitze schwitzend eine Felswand erklimmen und vermute, dass sich meine Liebe zur bergigen Natur sehr in Grenzen halten wird.
Nach einer langen Autofahrt kommen wir in Österreich an. Der Ort prahlt mit bunten Holzhäusern, Hirschgeweihen an jedem kunstvoll geschnitzten Giebel, großen Hotels und Menschen in bunten Trachten. Nach unserem ersten Rundgang durch den Ort wissen meine Eltern sofort, was ihnen fehlt: eine Tracht. Im nächsten Trachtengeschäft entscheidet sich mein Vater für einen hellblauen Anzug mit alpenländischer Stickerei an den Revers und meine Mutter schlüpft entzückt in ein Dirndl. Nein, wie hübsch! So eines habe ihr schon immer gefallen. Mir will so schnell nichts passen und ich danke dem Herrgott schon für meine träge Verdauung, als die Verkäuferin mit Triumphgeheul aus dem Lager ein Kleid hervorzaubert welches mir tatsächlich passt. So, nun nur noch bezahlen, und als wir strahlend aus dem Laden treten ist mein Vater sicher dass uns jetzt niemand mehr für Touristen sondern für waschechte Tiroler halten wird.
Über die langen Wanderungen in sengender Hitze auf Schotterwegen, immer bergan, in einem Sommerkleid mit ...
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