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... war umgehend zusammengetroffen und hatte beratschlagt, was mit dem Fremden zu geschehen habe, denn er war nicht wie wir...“ Sie unterbracht sich kurz, als ob sie einen Blick in die Vergangenheit werfen würde. „Da er aber alleine war, war er nicht als Gefahr eingestuft worden und man hatte ihn mir, der Medizienfrau Dalaya, übergeben.“ Ein verträumtes Lächeln spielte bei diesen Worten um ihre Lippen. Wieder betrachtete sie ihre Tochter, als ob sie abwägen würde, ob das Mädchen mit ihren fünf Jahren die Geschichte ihrer Abstammung wohl verstehen würde. Allerdings waren die Mädchen hier in diesem rauhen Land mit fünf Jahren anderen in ihrem Alter normalerweise schon weit voraus und so war es auch bei ihrer Tochter. Dalaya fuhr fort: „Ich war vom ersten Augenblick an fasziniert von dem außergewöhnlichen Fremden. Er war so ganz anders, als all die Männer aus dem Dorf oder der Umgebung. Er hatte helles Haar, fast von der Farbe der Sonne, helle Haut und Augen von der Farbe des Nils am frühen Morgen. Während ich ihn also gesund pflegte, habe ich mich in ihn verliebt, obwohl ich so gut wie nichts von ihm wußte, und wir uns auch kaum verständigen konnten. Er beherrschte nur wenige Worte in der Sprache Kemets, die ich auch verstand, und gebrauchte ansonsten eine mir fremde Sprache. Vor dem restlichen Dorf mußten wir unsere Beziehung geheimhalten, denn der Reisende wurde von allen weiterhin mit Mißtrauen betrachtet. Ich genoß die Zeit des Glücks, die uns vergönnt war, nicht wissend wie schnell sie enden sollte. Eines Tages lagerte eine von Khartum kommende Karawane nach Kemet heimkehrender Händler in der Nähe des Dorfes. Als ich des morgens erwachte, war mein Geliebter verschwunden und der Lagerplatz der Reisenden verlassen.“ Eine leichte Melancholie lag in Dalayas Blick. Mit großen Augen hatte das Mädchen zugehört und fragte jetzt mit kindlicher Neugierde: „Ist er denn heimlich mit der Karawane gezogen.“ Die Miene der Nubierin verschloß sich und mit gleichgültig klingender Stimme meinte sie: „Ich weiß es nicht, Kind.“ Damit wandte sie sich wieder ihren Tränken und Kräutern zu und nur ein leichtes Zittern ihrer rührigen Hände verriet ihre emotionale Betroffenheit. Das Mädchen kannte sie gut genug, um zu wissen, daß das Gespräch hiermit eigentlich beendet war. Allerdings hatte Dalaya nicht mit der Hartnäckigkeit ihrer, für ihr Alter schon recht altklugen, Tochter gerechnet. „Aber Mutter!“ rief diese zurechtweisend:  ...
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