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... einfache, aus Schilf geflochtene Sandalen und – mit Leichenbittermiene – eine Perücke. Im Tempel schien man ihre Abwesenheit kaum bemerkt zu haben. Sie brachte ihre Einkäufe in ihr Zimmer, dann arbeitete sie noch eine Weile im großen Behandlungssaal und zog sich schließlich in ihren kleinen Raum zurück. Es war eine sehr schwüle Nacht, so zog sie ihr Gewand aus, behielt nur die Bandage an und legte sich auf ihr unbequemes Lager. Schlaflos wälzte sie sich auf der Liegestatt herum. Es war drückend heiß und irgendwann gab Nefer es auf einschlafen zu wollen. Sie erhob sich, zündete eine kleine steinerne Öllampe an und zog sich ihr Kapuzengewand wieder über. Sie wollte im Tempelgarten spazierengehen bis sie müde war, vielleicht würde sie dann einschlafen können. Leise ging sie durch die Gänge und Innenhöfe bis sie eine kleine Pforte erreichte. Da der Tempelgarten zum riesigen Palastgelände gehörte, stand hier keine Wache. Nur die äußeren großen Tore waren bewacht, so daß normalerweise niemand ohne Genehmigung das Areal betreten konnte. Nefer schlüpfte hinaus und ging über den im Lichte Chons, des Mondgottes, weiß leuchteten Kiesweg. Es war die Zeit des Überschwemmungsgottes Hapi. Der Nil hatte Hochwasser und die Luft war feucht und schwer. Nefer erinnerte sich, einmal eine Abbildung des Gottes Hapi gesehen zu haben. Es war zu ihrer Kinderzeit in Theben, als Echnaton die alten Götter noch geduldet hatte. Hapi wurde als Mann mit einer Lotospflanze auf dem Haupt und weiblichen Brüsten, welche die Fruchtbarkeit symbolisieren sollten, dargestellt. Meist wurde er in seiner Verbindung mit dem Wasser des Nils in grün oder blau abgebildet. Nefer konnte ein Lächeln nicht unterdrücken als sie daran dachte, daß der Pharao in den letzten Jahren sie immer mehr an diese – halb männliche, halb weibliche – Götterdarstellung erinnert hatte. Echnaton hatte mit den Jahren seine schlaksige Figur verloren und an Hüfte und Oberkörper fast feminine Rundungen angenommen. Tränen traten ihr in die Augen, als sie an ihren kranken Herrscher dachte, den sie so lange nicht mehr gesehen hatte. Sie blickte zum dunklen Firmament und seinen leuchtenden Sternen auf, atmete tief den Duft der vielen blühenden Blumen des Gartens ein und zwinkerte trotzig die Tränen weg.

Der Mord und die Gefangennahme



Plötzlich stockte Nefers Fuß. Sie war mit den nackten Zehen gegen etwas Weiches gestoßen. Sie senkte den Blick und preßte sich die Hand auf den Mund, um den Schrei  ...
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