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... wäre zu gefährlich. Du hast einen wachen Verstand und du wirst nicht auffallen. Deine Intelligenz hat sogar Haremhab gelobt, dadurch sind wir auf dich verfallen. Er sagt, du hattest Eye und Tutu schon immer im Verdacht, etwas im Schilde zu führen.“ Nefer neigte den Kopf. „Ich werde tun, was immer ich muß um zu verhindern, daß dir oder Pharao ein Leid geschieht.“

Die Trennung



Traurig stand Nefer am Bug des Schiffes. Schon bald würde sie die alte Hauptstadt Theben erreichen. Der Abschied von Antef war ihr sehr schwer gefallen vor allem, da sie dem Geliebten nichts von ihrer gefährlichen Mission erzählen durfte. Offiziell reiste sie in die Stadt, um für den Pharao seltene Heilkräuter abzuholen. Antef hätte sie gerne begleitet, aber er war Pharao unabkömmlich. Nofretete hatte sich mit trauriger Herzlichkeit von Nefer verabschiedet, ihr Glück gewünscht und ihr eines von ihren Schiffen für die Reise stromaufwärts überlassen. Es war ein schlankes Segelschiff, welches schnell und wendig war. Der Wind stand gut, doch da sie sich gegen die Strömung bewegen mußten, dauerte die Reise länger als gedacht, da man meist die Ruder einsetzen mußte. Nefer kam sich sehr einsam vor und ließ sich immer wieder die Anweisungen, die sie durch die Königin erhalten hatte, durch den Kopf gehen. Sie würde am Hafen von Theben an einer bestimmten, kleineren Anlegestelle von Bord gehen und dort auf weitere Instruktionen warten. Mehr vom Plan wollte Nofretete nicht preisgeben. Sie hatte nur gesagt: „Wenn ich dir nichts verrate, kannst du dich niemanden gegenüber verplappern. Ich traue dir zwar zu, daß du schweigen kannst, aber es gibt Mittel und Wege sogar die treuesten Freunde zum Verrat zu zwingen.“ Nun war die junge Frau also auf sich allein gestellt. Nach fünf langen Tagen und Nächten, in denen sie vorwiegend an Antef gedacht hatte, kamen die ersten Häuser der Stadt der tausend Tore in Sicht. Das schlanke Schiff fuhr eine unscheinbare etwas abgelegene Anlegestelle an und wenig später stand Nefer im Gedränge der Hafenarbeiter, Fischfänger und anderer Einwohner und wußte nicht, was sie tun sollte. Die feinen Haare in ihrem Nacken stellten sich auf; sie hatte das bestimmte Gefühl, daß sie beobachtet wurde. Plötzlich, wie schon einmal vor langer Zeit im Lotussaal, fühlte sie eine kräftige Hand auf ihrer Schulter. Als sie erschrocken herumwirbelte, sah sie in die funkelnden Augen des General Haremhab. Als er ihren bestürzten Gesichtsausdruck  ...
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