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Der Tag der Tempelbesichtigung brach mit der palastüblichen Betriebsamkeit an, nur war sie heute verhundertfacht, da sich alles und jeder für die kleine Reise ans Westufer bereitmachte. Niemand wollte es sich entgehen lassen, den bereits vor seiner Fertigstellung zur Legende gewordenen Palast der Königin zu betrachten. Es gingen Gerüchte, dass Vergleichbares selbst unter den phantastischsten Bauwerken in ganz Kemet nicht zu finden wäre. Sunu hatte schlecht geschlafen und ließ sich mürrisch von Tunip seine Kriegsgewänder anlegen. Er trug seine kniehohen Stiefel, da er heute zu Pferd unterwegs sein würde und seinen Lederrock mit Bronzeplättchen, die Tunip auf Hochglanz poliert hatte. Allerdings trug er statt des bronzenen Brustpanzers den wertvollen Halskragen mit dem Horusauge, der ihm von Hatschepsut verliehen worden war. Bei einer so großangelegten höfischen Angelegenheit wollte er nicht hinter anderen Würdenträgern zurückstehen. …
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