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… !“ Gitta verdrehte abermals die Augen und sagte mit Nachdruck: „Hättesch nur oimaul dein blöda Dick-kopf überwunda ond mit Klaus gschwätzt, statt d belei-digta Leberwurscht rauszhänga, hätt sich d ganza Sach scho längscht klärt.“ Nach diesen schicksalsschwangeren Worten saßen die beiden Mädchen eine lange Weile schweigend da, bis sie wieder vom Jubel und Trubel der Fete mitgerissen wurden. 

                *

Während also die beiden Mädchen, vor allem Karena mit einem hoffnungsvollen Glanz im Blick, sich wieder präch-tig amüsierten, lief ein besorgter Micki in Schnaitheim im Schuppen auf und ab, wie ein Löwe im Käfig. Er hatte es zuhause nicht ausgehalten und war in Gittas Heimatdorf gefahren in der Hoffnung, daß die beiden Mädchen doch noch irgendwann hier in der Disco auftauchen würden. Inzwischen war es 3 Uhr und somit beinahe Feierabend. Zum hundertsten Male nahm Micki sein Handy aus der Jackentasche, doch diesmal wählte er die Nummer wirk-lich. Nach wenigen Sekunden meldete sich sein Ge-sprächspartner und wiederum nach wenigen gesproche-nen Sätzen legte Micki wieder auf.

Die Rettung der Trotzigen


Es war beinahe 4 Uhr. Karena und Gitta lehnten an der Theke und unterhielten sich mit Schrulli. Irgendwann verließ er den Raum und den beiden Mädchen fiel auf, daß sie fast alleine im Partyzimmer waren. Zuerst dach-ten sie sich nichts dabei. Als jedoch Karena mit dem Kopf in eine bestimmte Richtung wies und Gitta den berühmt-berüchtigten Kumpel von Wolter erkannte, wurde es den beiden doch ein wenig mulmig. Außer dieser Gestalt be-fanden sich nur noch 2 Typen im Raum, die keines der beiden Mädchen kannte. Grinsend gesellte sich Wolters Kumpel zu ihnen und meinte mit ziemlich zynischen Ton: „Na, so ganz alloi?“ Karena und Gitta blickten auf die bei-den anderen Gestalten, die sie mit lüsternen Blicken ma-ßen. Karena sah Gitta eindringlich in die Augen, was hei-ßen sollte, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Lä-chelnd begannen sie sich also mit ihrem scheinheiligen Erzfeind zu unterhalten um ihn hinzuhalten. Bald gesell-ten sich auch die beiden anderen dazu und die Atmo-sphäre wurde immer aufgeladener. Gitta hatte die ret-tende Idee. „Mir müssat maul kurz auf d Pipi¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬-box (WC); könndat ihr Jungs ons net solang an Cocktail mixa?“ Ka-rena stieg sofort auf das Thema ein, als sie merkte, daß die Typen wenig Ambitionen zeigten, sich in cocktailmi-xende Aktivitäten zu stürzen. …
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