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Tagelang herrschte zwischen Gitta und Karena das Schweigen im Walde. Am Donnerstag, nach dem Unfall dann klingelte allerdings das Telefon. Zögernd ging Ka-rena an den Apparat. Sie hatte es im Gefühl, daß es Gitta war. Nachdem sie sich kühl gemeldet hatte, hörte sie am andern Ende Gitta tief einatmen; anscheinend mußte sie ihren Mut zusammennehmen. „Karena, i hab di müssa anruafa. I wollt dr saga, daß s mir loid tut wega Sonntag. Kannsch mr verzeia?“ Karena zögerte, da fuhr Gitta fort: „I hab von Micki erfahra, daß ihr mi gar net absichtlich drhoem (zuhaus) glassa hand, sondern mi net erreicht hand ond ....“ Karena unterbrach ihren Redefluß und sag-te beruhigend: „Isch scho recht. Vergeba ond vergessa. S isch ja zum Glück net viel passiert. Außerdem hättad mr ja vor m Ausflug au bei dir vorbeigucka könna ond no maul schaua, ob d inzwischa dahoim gwesa wärsch.“ Schon wieder in ihre gewohnte Redensarten zurückfal-lend fragte Gitta frech: „Warom hasch da Capri über-haupt gschrottet? Dr Aschabecher war doch no gar net voll.“ Karena meinte flapsig zurück: „Hasch no net mit-kriagd, daß ma dean em Notfall zum Ausleera au raus-nemma kann?“ Bald darauf waren sie in alter Manier in ein langes Gespräch vertieft. …
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