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… weißes Licht. Eisig kaltes Wasser patschte ihr ins Gesicht. Sie prustete und schnaufte und... Sylvia stockte der Atem. Einige Wasserperlen rollten über ihre Stirn und glitzerten in der Sonne wie Diamanten. Einige andere tropften von ihrer Nase. Sylvia schlug die Augen auf und sah die Silhouette der Stewardess vor dem gleißenden Hintergrund, spürte Sand unter sich, heißen Sand. 
Die Stewardess kniete neben der am Boden liegenden Sylvia nieder und blickte ihr in die Augen. „Das wird schon wieder“, flüsterte sie. Es war natürlich nicht die Stewardess, das erkannte Sylvia jetzt auch selbst. Es war das Gesicht einer Frau, die sie bisher noch nie zuvor gesehen hatte. Doch schon im ersten Augenblick wusste sie, dass diese ihr bekannt vorkam. Nur woher? 
Der Mann mit dem breitkrempigen Filzhut trat neben sie. „Wie sieht es aus, Racheel“–
„Sie kommt wieder in Ordnung, Ed.“–
Der Mann nickte. „Das möchte sein, schließlich hat sie uns ein kleines Vermögen gekostet.“–
Sylvia schluckte. Mit einem Mal war er wieder da, der Traum! Sie kniff die Augen zusammen. Normalerweise hätten ihr jetzt die Tränen in den Augen gestanden, wenn sie nicht so schlimm dehydriert gewesen wäre.
Sie lag auf dem Boden im Sand. Der Geländewagen spendete ihr Schatten. Ein Müll- oder Misthaufen in der Nähe stank in der Hitze nach verfaulendem. Wahrscheinlich gehörte er zu den Schuppen und dem angrenzenden Haus in der Nähe. Es waren auch Pflanzen in der Nähe, struppiges, hartblättriges Gebüsch, ein paar hoch hinauf geschossene Palmen. In unmittelbarer Nähe begann die lebensfeindliche Wüste. Das war jetzt ihr neues Zuhause, oder? ‚Echt bedauerlich, Sylvi, nicht wahr? He, he!’ 
„Wie ist dein Name, Serva?“, fragte die Frau und die Worte schienen in ihrem Kopf zu dröhnen.–
„Sylvia“ Ihre Lippen bewegten sich kaum. Das Wort mehr ein Hauch.–
„Kannst du laufen?“–
Sylvia versuchte aufzustehen, obwohl der Mann und die Frau sie mehr auf die Beine zogen, als dass sie sich aus eigener Kraft erhoben hätte. „Komm mit ins Haus, du brauchst Wasser und musst dich ausruhen. 
...

8. Buch - Trautes Heim…


Sylvia lehnte mit ihrem Rücken an der kalten, gekalkten Wand. Sie war am Ende gewesen. Sowohl physisch als auch psychisch. Das Eine würde sich wieder bessern, da war sie zuversichtlich. Ihre neuen Herren (sie biss sich bei dem Wort auf die Lippe) sahen jedenfalls nicht so aus, als würden sie ihren Körper zu Tode  …
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