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   Am gestrigen Nachmittag kam es dennoch zu einem Zwischenfall. Unweit meines Apartmenthauses durchschlug ein Geschoß auf der Heimfahrt meine Windschutzscheibe, verfehlte mich nur knapp. Abgefeuert wurde es von einem entgegenkommenden Fahrzeug, dessen Fahrer aus dem Seitenfenster geschossen hatte. Meine ,Leibwächter‘, darunter ein Ex-Marin, der seit einigen Jahren beim Department beschäftigt war, verfolgten den Fahrer, stellten ihn, es kam zu einem Schußwechsel, in dessen Verlauf er getötet worden war: Kein Geringerer als Mr. Conrad van Aldern hatte auf mich gefeuert. In wessen Auftrag er dies tat war klar.

   Den Abend verbrachte ich bei Imelda in Sausalito. Sie war beunruhigt, riet mir, diesen schrecklichen Beruf endlich an den Nagel zu hängen. Ich werde darüber nachdenken.

Nun warten wir zu allererst auf den Prozeß. Er dürfte gewaltige Ausmaße erreichen, wie jetzt schon zu erkennen war. Und einige überraschende Urteile…

 

Ende

 


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1 Kommentare online.
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Rahel schreibt: 11. 01. 2026 22:23
Lustig geschrieben. Gute Geschichte.

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