Nun lag die Ledertasche unter Deck, Grabow konnte sie vom Steuerrad aus sehen. Sie enthielt noch immer so viel Geld, daß man davon auf den Fidschis ein sorgenfreies Leben hätte führen können. An Bord gab es kaum ein geeignetes Versteck, folglich blieb ihm nichts weiter übrig, als auf sein Glück zu vertrauen. Von der badenden Venus hatte er nichts zu befürchten, die ahnte nichts von dem Geld.
Unterdessen konnte Grabow seine Augen nicht von ihr wenden, sah ihren schlangengleichen Körper durchs Wasser gleiten, sah sie ab- und wieder auftauchen, unter dem Kiel gefiel es ihr augenscheinlich besonders gut, denn wiederholt schwamm sie darunter her.
Endlich zog Grabow sein Hemd aus, der melanesischen Sonne seine ausladenden Hüften präsentierend. Noch zögerte er ihr hinterher zu springen. Sollte er das viele Geld unbewacht hier an Bord lassen? Schon bei der Abfahrt am Morgen hatte er die Tasche so behutsam behandelt, als wäre sie aus Glas; die junge Dame schenkte seiner ungewöhnlichen Sorgfalt keine besondere Beachtung, wie er glaubte. Mißtrauisch blickte er sich um, auf dem Meer war weit und breit keine Menschenseele zu entdecken.
Just in diesem Moment flog das Bikinihöschen seiner Begleiterin an Deck und landete neben seinen Füßen. Grabows Gesicht erhellt sich. Splitternackt schwamm die junge Frau nun um das Heck herum, provozierend langsam öffneten und schlossen sich ihre langen Beine. Das gab den Ausschlag. Seine gierigen Blicke verfolgten die unbekleidete Nixe, und schließlich gab er sich einen Ruck, streifte die Badeschuhe ab, riskierte hoffnungsfroh einen Hechtsprung ins warme Wasser der Südsee und landete mit einem schmerzhaften Klatschen unglücklich auf seinem imposanten Bauch.
Es war in der Tat sehr flach hier, der Meeresboden zwischen 5 und 10 Meter tief, für einen guten Schwimmer leicht zu erreichen, und wenn Grabow die Augen öffnete, konnte er die langen Schluchten erkennen, geformt vom Wuchs der Korallenbänke, die ihre Äste nach oben reckten, hin zum Licht.
Sein Bauch brannte wie Feuer. Wo war Maria? Untergetaucht schickte der Mann seine Blicke auf die Reise, entdeckte sie endlich in einiger Entfernung vom Boot, sah ein wenig verschwommen ihren wunderbaren nackten Leib im Wasser und, geleitet von seinen Lenden verspürte er ein unbändiges Verlangen nach ihr, hätte sich am liebsten gleich hier im Wasser über sie hergemacht. Mit langen Zügen schwamm er zu ihr hinüber, sie jedoch ließ ihn nicht zu dicht heran kommen. …
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