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… 
„Eduard! Ich heiße Eduard. Sie dürfen mich Eddy nennen“.
Beinahe euphorisch sprudelte es aus Eduard heraus, der sich beeilen mußte, Nadja hinterherzuschwimmen, denn beinahe unmerklich hatte sie sich in Bewegung gesetzt. Aber der Mann war kein schlechter Schwimmer, und ohne Mühe schaffte er es sie einzuholen. Spielerisch faßte er ihren Fuß, zog leicht daran, ließ ihn aber sofort wieder frei, als Nadja zu zappeln begann. 
Unvermittelt tauchte die Frau zum Beckengrund hinab, schwamm kreuz und quer, schien etwas verloren zu haben. Eduard wartete geduldig an der Wasseroberfläche, beinahe schon besorgt, als er plötzlich selbst am Fuß gepackt und ein Stück weit unter Wasser gezogen wurde. Es war Nadja, die einen Moment später neben ihm auftauchte und lächelte. 
„Revanche“, hauchte sie. „So sagt man doch, oder? Revanche.“
Der Mann stimmte ihr zu, sie hatte sich revanchiert, aber von einer solchen Schönheit ließ er sich gerne mal unter Wasser ziehen. Die beiden planschten in der Folge wie vergnügte Kinder, immer unterbrochen von Nadjas langen Tauchgängen. Sie war eine vorzügliche Schwimmerin, schaffte es, über eine Minute unten zu bleiben, wie Eduard am Sekundenzeiger der großen Uhr über der Bademeisterkabine ablesen konnte. Und jedesmal beim Auftauchen zog sie ihn spielerisch am Fuß.
Die beiden hielten sich jetzt in der tiefen Zone auf, die zwei Sprungbretter waren wegen des hohen Besucheraufkommens gesperrt, das Becken schien hier zum Tauchen bestens geeignet. 
Gerade wieder an der Wasseroberfläche, umfaßte Nadja Eduards Oberarm, und ein anerkennendes Heben der Augenbrauen brachte ihre Bewunderung für den kräftigen Männerarm zum Ausdruck.
„Ich habe früher Leichtathletik gemacht“, erklärte er seine beeindruckenden Muskeln, die so beeindruckend nicht waren.
Im Anschluß beschäftigte sich Nadja mit Eddies Handgelenk und dem farbigen Schlüsselband daran; welches sie selbst lieber am Fußgelenk trug. 
„Muß an Fuß, das da!“
Mit diesen schnippischen Worten löste sie das rote Band, tauchte ab und befestigte es an Eduards Fußknöchel. Der ließ es nur zu gern geschehen. Er genoß die sanften Berührungen der jungen Frau, konnte es gar nicht erwarten, bis sie erneut nach ihm griff.
„Wer kann länger?“
Mit diesen Worten ließ Nadja ihren Körper abwärts gleiten, und nach etwa vier Metern berührten ihre Zehen den Grund. Dieser Aufforderung folgeleistend atmete Eddy tief ein und versank im Becken. Unter Wasser konnte er Nadja am Grunde stehen sehen, wie sie zu ihm empor schaute und die Luftblasen an ihrer makellosen Figur entlang perlten. …
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